Der Sportplatz des SV Horneburg am Dattelner Landwehrring liegt seit Monaten brach
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Der Sportplatz des SV Horneburg wird derzeit nicht mehr genutzt.

Fußball

FC 26 Erkenschwick will nun doch nicht zum SV Horneburg - das sind die Gründe

  • vonOlaf Nehls
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Demnächst ist der Platz des FC 26 Erkenschwick eine riesige Baustelle. Für 2,2 Milionen Euro ensteht dort eine moderne Sportststätte. Während der Umbauarbeiten wollte der Verein zum SV Horneburg umziehen. Daraus wird nichts.

  • Beim FC 26 Erkenschwick entsteht bis Ende 2021 eine neue moderne Sportstätte.
  • Während des Umbaus wollte der Verein zur ungenutzten Sportanlage des SV Horneburg umziehen.
  • Wirtschaftlich und organisatorisch sei das aber nicht möglich, sagt der erste Vorsitzende des FC 26, Michael Grzeskowiak.

Es klang zunächst nach einem guten Plan. B-Kreisligist FC 26 Erkenschwick, auf dessen Platz am Steinrapener Weg spätestens am Montag, so versichert es der Vorsitzende Michael Grzeskowiak, die Bagger anrollen, wollte während der Umbauphase - in Rapen entsteht für 2,2 Millionen Euro eine moderne Sport- und Begegnungsstätte - auf dem FC-Gelände die Sportanlage des SV Horneburg nutzen.
Bei den Dattelnern, die keine Mannschaft mehr melden können, stimmen die Mitglieder am 20. August sogar über die Vereinsauflösung ab. Eine komplette Sportanlage wäre demnach ungenutzt. Doch Michael Grzeskowiak und der FC werden nicht zum Landwehrring umziehen.

„Uns fehlt die Manpower“

Aus wirtschaftlichen Gründen und weil uns einfach die Manpower fehlt, um die Anlage zu bewirtschaften“, sagt der FC-Boss. In der vergangenen Woche hatten sich die Vorstände beider Vereine zu einer gemeinsamen Sitzung getroffen. „Wir haben uns auch alle wichtigen Bereiche auf der Sportanlage, wie das Vereinsheim, die Duschen und natürlich den Tennen- und den Rasenplatz angeschaut“, sagt Grzeskowiak. Dankend lehnte der FC danach ab. „Der Rasenplatz ist, auch bedingt durch die lange Coronapause, in keinem guten Zustand und müsste wohl komplett grunderneuert werden“, sagt der Vorsitzende.
Der SV Horneburg hatte mit der Stadt einen Pachtvertrag geschlossen, musste zudem weitere Kosten übernehmen. Auch die Pflege der Anlage lag in der Hand des Vereins. „All das können wir nicht leisten“, sagt Grzeskowiak, der sich ausdrücklich aber für das Dattelner Angebot bedankt.

Tennenplatz am Stimbergstadion im Visier

Der FC strebe nun eine Gesamtlösung für seine Fußballer an. Zwei Senioren-, eine Damen- und zwei Jugendteams sowie Alte Herren haben die Rapener im Spielbetrieb. Gespräche mit der Stadt Oer-Erkenschwick, die als Eigentümerin der Platzanlage im Stadtgebiet bei der Belegung das letzte Wort hat, und den anderen Vereinen sind bereits geführt worden. In den nächsten zwei bis drei Wochen können die FC-Fußballer ihre Kabinen und den Tennenplatz am Steinrapener Weg noch nutzen. Dann muss es eine andere Lösung geben.
Wenn es nach Grzeskowiak ginge, würde der FC 26 seine Gegner bei Heimspielen am liebsten auf dem aktuell kaum genutzten Ascheplatz am Stimbergstadion begrüßen. Erste Gespräche mit der Spvgg. Erkenschwick wurden diesbezüglich bereits geführt.

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