Ascheplatz am Stimbergstadion in Oer-Erkenschwick
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Der Ascheplatz am Stimbergstadion wird die neue Heimat der FC-Fußballer. Die Umkleiden der Sporthalle der Martin Luther-King-Schule (im Hintergrund) sollen von den Rapenern ebenfalls genutzt werden.

Fußball

Die Fußballer des FC 26 Erkenschwick müssen umziehen: Jetzt steht fest, wo ab sofort trainiert und gespielt wird

  • vonOlaf Nehls
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Die Arbeiten auf der Sportanlage am Steinrapener Weg in Oer-Erkenschwick schreiten zügig voran. Der Rasen ist schon komplett abgetragen. Doch wo sollen die Fußballer des FC 26 spielen und trainieren?

  • Der Naturrasen auf der Sportanlage des FC 26 Erkenschwick, wo bis Ende 2021 eine neue moderne Sportstätte entstehen soll, ist bereits komplett verschwunden.
  • Bis die Anlage fertig ist, wird der Verein mit seinen Mannschaften umziehen und für den Trainingsbetrieb denn Aschevorplatz am Stimbergstadion nutzen.
  • Die Damen werden ihre Heimspiele auf dem Kunstrasenplatz von GW Erkenschwick am Nußbaumweg bestreiten.

Auf dem Sportplatz am Steinrapener Weg im Oer-Erkenschwicker Stadtteil Rapen, seit Jahrzehnten die Spiel- und Trainingsstätte des FC 26 Erkenschwick, soll voraussichtlich bis Ende 2021 aus Fördergeldern für rund 2,2 Millionen Euro eine moderne Sport- und Begegnungsstätte entstehen – samt Kunstrasenplatz der neuesten Generation. Anfang vergangener Woche sind die ersten Bagger angerollt. „Der Rasen ist schon komplett weg“, sagt FC-Trainer Andreas Klemm. Im Hintergrund haben die Verantwortlichen des Vereins mit der Stadt einen Plan erarbeitet, wie man bis zur Fertigstellung der neuen Anlage den Spiel- und Trainingsbetrieb des Vereins gewährleisten kann für die zwei Seniorenteams, die Frauen, die Alten Herren und zwei Jugendmannschaften. Den Plan, den ungenutzten Sportplatz des SV Horneburg zu nutzen, hat der Verein verworfen. Die Horneburger stehen kurz vor ihrer Auflösung.

Umkleiden der Sporthalle sollen genutzt werden

Am Montag haben sich dazu Vertreter von FC 26, Spvgg. und TuS 09 zusammengesetzt. Der Plan: Der FC 26 Erkenschwick zieht mit seinen Fußballern komplett ins Stimbergstadion um, nutzt dort den Asche-Vorplatz zum Training und den Rasenplatz im Stadion für die Heimspiele der ersten Mannschaft. Dazu will der FC auch die Umkleidekabinen in der Sporthalle der Martin-Luther-King-Schule (ehemals Friedrich-Fröbel-Schule) einbeziehen, die direkt an den Tennenplatz angrenzen. Vorbereitende Arbeiten wurden auch hier bereits durchgeführt. „Der Ascheplatz wurde komplett aufgearbeitet und ist jetzt wieder in einem sehr guten Zustand“, versichert Michael Bröhl. Die Nutzung der Sportanlage wird sicher auch am Mittwoch im Rathaus ein Thema sein beim Gespräch einiger Spvgg.-Funktionäre mit Bürgermeister Carsten Wewers stattfinden. Die Frauen des FC werden übrigens nicht mit zum Stimbergstadion umziehen. Sie sollen am Nußbaumweg zunächst eine neue Heimat finden.

„Erste“ des FC 26 Erkenschwick kickt im Stimbergstadion

Auch organisatorisch dürfte der Plan aufgehen. Die Westfalenliga-Mannschaft der Spvgg. und die „Erste“ von FC 26 (Kreisliga B4) haben laut Spielplan nie gleichzeitig Heimrecht. „Beide Mannschaften können ihre Spiele also im Stimbergstadion auf Rasen austragen“, sagt Michael Bröhl, zweiter Vorsitzender der Spvgg. Gleichzeitige Spiele im Stadion und auf einem der beiden Vorplätze sind in der Jule-Ludorf-Sportanlage wegen der klaren räumlichen Trennung möglich. Spielt der FC also im Stadion, kann die zweite Mannschaft der Spvgg. – ebenfalls Kreisliga B4 – ihre Gegner parallel auf dem Kunstrasenplatz empfangen .

Kreisliga-Damen wollen am Nußbaumweg kicken

Der FC könne zudem bei den Heimspielen im Stadion auch sein eigenes Catering anbieten. „Wir haben dazu von unserem Getränkelieferanten kostenlos einen zusätzlichen Bierwagen zur Verfügung gestellt bekommen“, sagt Bröhl. „Den kann der FC ebenfalls nutzen.“ Beim Pokalspiel gegen SW Röllinghausen (0:9) am vergangenen Sonntag hätte das auch schon ganz gut geklappt“, berichtet FC-Coach Klemm. Fest steht damit auch, dass die Spvgg. Erkenschwick ihre Westfalenligaspiele in der Saison 2020/2021 wieder im Stimbergstadion durchführen wird so lange es die Platzverhältnisse zulassen. Die Kassen an den oberen Stadiontoren sollen aber geschlossen bleiben, wie Michael Bröhl erklärt: „Der Eintritt ins Stadion wird ausschließlich über die Jule-Ludorf-Sportanlage möglich sein. Das hat natürlich auch etwas mit Corona und unserem Hygienekonzept zu tun, das sich so besser umsetzen lässt.“

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