Sebastian Fricke (M.) von RW Erkenschwick wird von zwei Sinsenern gestoppt.
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Sebastian Fricke (M.) von RW Erkenschwick wird von zwei Sinsenern gestoppt.

Fußball-Kreispokal

Von wegen Spaziergang in Runde zwei: TuS 05 Sinsen mit viel Mühe gegen RW Erkenschwick

  • vonOlaf Nehls
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In der zweiten Pokalrunde hatte A-Kreisligist RW Erkenschwick Westfalenligist TuS 05 Sinsen zu Gast. Der Favorit tat sich schwer. Der Außenseiter hielt dagegen. So ging's aus.

  • In der zweiten Runde des Krombacher Kreispokals hatte RW Erkenschwick den TuS 05 Sinsen zu Gast.
  • Rund 100 Zuschauer sahen eine bis zum Schluss spannende Begegnung, in der Sinsen zur Pause mit 2:0 führte.
  • Kurz vor Schluss verkürzten die Oer-Erkenschwicker noch auf 1:2.

Michael Schrank hat in seinem Trainerleben ganz sicher schon entspanntere Nachmittage an der Seitenlinie verbracht. Angespannt wirkte der sonst so gelassene Fußballlehrer in Diensten von Westfalenligist TuS 05 Sinsen im Zweitrundenpokalspiel bei RW Erkenschwick. „Wir haben nicht die Einstellung zum Spiel gefunden“, monierte Schrank nach dem 2:1 (2:0)-Erfolg seiner Mannschaft. Beim Westfalenligastart am Sonntag in Peckeloh dürfte eine solche Leistung nicht reichen.

100 Zuschauer sehen einen typischen Pokalkampf

Allein am teils laschen Auftritt des Favoriten hatte es aber nicht gelegen, dass die rund 100 Zuschauer bei herrlichstem Fußballwetter einen bis zum Schluss offenen Pokalkampf sahen. „Wir haben das ordentlich gemacht und gut dagegengehalten“, resümierte RWE-Coach Thomas Sliwa zufrieden nach der Begegnung mit seinem Ex-Klub aus der Nachbarschaft. Die erste Chance hatte sogar der Außenseiter, der nach einer schweren Verletzung von Rudolf Behrenswerth, ohne ihren Spielmacher auskommen musste. Nach Flanke von Sebastian Fricke, der sich mit hohem Tempo bis zur Grundlinie durchspielte, setzte Emre Odabas den anschließenden Kopfball knapp über den Sinsener Kasten (14.). Die Gäste versuchten es meist mit diagonalen Bällen über die Außen und kamen so zu Möglichkeiten.

Doppelschlag für den TuS 05 Sinsen

Die zunächst beste vergaben Maurice Tia und Mirko Grieß, die nacheinander an Keeper Jonas Fischer scheiterten (20.). Dass sie es besser können, zeigten die Marler kurz darauf. Nach schöner Kombination ließ Grieß den Ball an der Strafraumkante durch für den besser postierten Olcay Yilmaz, der aus 16 Metern zum 0:1 traf (24.). Nur zwei Minuten später erhöhte Elias Puppendahl nach Ecke (26.). Der Doppelschlag wirkte wie Gift fürs Sinsener Spiel. Zu früh hatte der TuS die Partie schon abgehakt. RWE blieb unbeeindruckt und ging fortan robuster in die Zweikämpfe. Es wurde hitziger auf dem Feld. Und weil Trainer Schrank beim Seitenwechsel gleich vier frische Leute gebracht hatte und sein Wechselkontingent erschöpft war, wurd’s in Durchgang zwei sogar noch einmal eng. Fürkan Saritas hatte ab der 60. Minute Krämpfe in der Wade, musste zehn Minuten behandelt werden. Mick Nabrotzki humpelte kurz darauf über den Platz, hatte einen Tritt auf den Zeh bekommen. RWE, das wegen Corona sämtliche Testspiele abgesagt hatte, wurde mutiger. Und der Mut wurde nach 87 Minuten belohnt. Odabas hatte einen langen Ball in den Sinsener Strafraum gespielt. Beim Laufduell zwischen Laurin Grüneberg und Tugay Tekin wollte Schiri Johannes Westermann ein Foul des Sinsener Kapitäns gesehen haben und zeigte auf den Punkt. Odabas trat an und traf zum 1:2-Endstand.

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