Finn Wortmann von der Spvgg. Erkenschwick kämpft um den Ball
+
Auch er ist angeschlagen: Finn Wortmann, der auf der rechten Seite für Dampf sorgen soll

Fußball

Vor dem Spiel gegen SuS Neuenkirchen: Spvgg. Erkenschwick hat genug Lehrgeld gezahlt

  • Olaf Krimpmann
    vonOlaf Krimpmann
    schließen

Die Fußballer der Spvgg. Erkenschwick haben Mühe, sich in der Westfalenliga Staffel 1 zurechtzufinden. Trainer David Sawatzki hofft, dass sein Team am Sonntag aus den ersten beiden Partien gelernt haben wird.

Es war bekannt: In der Westfalenliga 1 wird ein etwas anderer Fußball gespielt als in der Staffel 2. Dort waren die Schwarz-Roten zuletzt heimisch, dort spielten sie mal eine mehr, mal eine weniger gute Rolle. Die Bilanz in der Staffel 1 (ein Unentschieden, eine Niederlage) gilt als ausbaufähig: Ausgerechnet jetzt geht es gegen SuS Neuenkirchen. An einen erfolgreichen Auftritt gegen den Münsterländer in der Vergangenheit kann sich selbst Trainer David Sawatzki (15 Jahre im Verein) nicht erinnern. Ob Regenschlachten auf Kunstrasen, ob Spiele im engen Waldstadion wie ein 2:5 am 9. April 2017, aber auch Partien am Stimberg (ein 1:2 gab’s selbst in der Vizemeister-Saison 15/16) – über Jahre war Neuenkirchen Angstgegner der Schwarz-Roten.

Auch vor dem 2020er-Jahrgang des SuS hat David Sawatzki Respekt: Laufstark, taktisch gut aufgestellt mit einem intensiven Pressing – so hat der Erkenschwicker Trainer den sonntäglichen Gegner bislang gesehen. Dazu komme eben das, was viele Mannschaften auszeichne in der Liga: „Die sind körperlich stark und die leben natürlich von ihrem Teamspirit.“ Dem können die Schwarz-Roten erneut eine im Schnitt recht junge Truppe entgegensetzen, die in der Vergangenheit viel Lehrgeld zahlte. „Leider haben wir uns zuletzt dazu verleiten lassen, eher Langholz zu spielen als spielerische Lösungen zu suchen. Das darf uns nicht mehr passieren“, so der Trainer.

Dagegenhalten ist jetzt die Devise, den Körper stärker einsetzen, die Flankenbälle energischer verteidigen – das will der Trainer am Sonntag gegen Neuenkirchen sehen. „Wir müssen uns belohnen für gute Arbeit, die wir Woche für Woche leisten“, sagt der Trainer. Zumal die konditionellen Defizite aufgearbeitet seien, die nach der Zwangspause im Auftaktspiel gegen VfL Theesen nach 60 Minuten noch allzu offensichtlich waren. Dass ausgerechnet einige der „wuseligen“ Spieler auszufallen drohen, die Sawatzki den groß gewachsenen Gegnern entgegenstellen wollte, macht die Sache für Sonntag nicht unbedingt leichter. Skandar Soltane, Enes Kaya und Phil Schuwirth sind fraglich, Finn Wortmann – auch kein Riese – hat einen schmerzhaften Pressschlag abbekommen und ist angeschlagen. Außenverteidiger Sami Bouachria musste das Training am Donnerstag abbrechen. Dafür meldet sich Lukas Keysberg nach Verletzungspause einsatzbereit.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Wegen steigender Infektionszahlen: Waltroper Handballer stellen Betrieb ein - FC 26 Erkenschwick zieht nach
Wegen steigender Infektionszahlen: Waltroper Handballer stellen Betrieb ein - FC 26 Erkenschwick zieht nach
Wegen steigender Infektionszahlen: Waltroper Handballer stellen Betrieb ein - FC 26 Erkenschwick zieht nach
Verband schafft Fakten - Saison startet erst im Januar 2021
Verband schafft Fakten - Saison startet erst im Januar 2021
Verband schafft Fakten - Saison startet erst im Januar 2021
So bereitet der TSV Marl-Hüls seinen Neustart nach vier Wochen Pause vor
So bereitet der TSV Marl-Hüls seinen Neustart nach vier Wochen Pause vor
So bereitet der TSV Marl-Hüls seinen Neustart nach vier Wochen Pause vor
Staffelleiter im Stress: Immer mehr Corona-Absagen
Staffelleiter im Stress: Immer mehr Corona-Absagen
Staffelleiter im Stress: Immer mehr Corona-Absagen
Zuhause hui, auswärts pfui -  diese Kreisliga-B-Mannschaft hat zwei Gesichter
Zuhause hui, auswärts pfui - diese Kreisliga-B-Mannschaft hat zwei Gesichter
Zuhause hui, auswärts pfui - diese Kreisliga-B-Mannschaft hat zwei Gesichter

Kommentare