Sie haben mit ihren Mitstreitern beim SSC Recklinghausen noch einiges vor: Ulrich Germscheid, Michael Bartz, Manfred Lehnert und Rüdiger Arndt (v.l.)
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Sie haben mit ihren Mitstreitern beim SSC Recklinghausen noch einiges vor: Ulrich Germscheid, Michael Bartz, Manfred Lehnert und Rüdiger Arndt (v.l.)

Fußball

Trotz Corona herrscht beim SSC Recklinghausen Betriebsamkeit: Das hat der Verein in Zukunft vor

  • Jochen Börger
    vonJochen Börger
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So ruhig es auch aktuell sportlich zugeht, hinter den Kulissen herrscht beim SSC Recklinghausen auf der Sportanlage an der Langen Wanne durchaus hektische Betriebsamkeit. Zum einen hängt das mit den Planungen für die neue Saison zusammen, aber auch mit der Infrastruktur.

Denn der seit geraumer Zeit angedachte Bau einer neuen Tribüne am Kunstrasenplatz soll jetzt zügig in die Tat umgesetzt werden. „Spätestens zum Start in die neue Saison dürfte alles fertig sein“, berichten Klubchef Michael Bartz, sein Stellvertreter Manfred Lehnert, Geschäftsführer Rüdiger Arndt und Kassierer Ulrich Germscheid. Knapp 100 Zuschauer sollen dann auch bei schlechtem Wetter vor Wind und Regen geschützt sein.

15 A-Junioren wechseln in den Seniorenbereich

427 Mitglieder hat der SSC aktuell – und deren Blicke richten sich natürlich darauf, wie es um die Planungen beim B-Kreisligisten im Recklinghäuser Norden bestellt ist. Gleich 15 A-Jugendliche werden nach dem Sommer in den Seniorenbereich wechseln. Und nicht nur aus diesem Grund kristallisiert sich bereits jetzt heraus, dass es bei zwei Seniorenteams nicht bleiben wird. Nahezu alle Spieler der ersten Mannschaft machen ebenso weiter wie Trainer Volker Bärwald. Hinzu kommen die Jugendspieler sowie „eine Reihe ehemaliger PSVler/SSCler plus angekündigter Neuzugänge“, wie es Rüdiger Arndt formuliert. Das Resultat: Über ein drittes oder gar ein viertes Senioren-Team wird nicht nur nachgedacht, die Sache erscheint inzwischen ziemlich konkret.

„Besorgniserregende Entwicklung in der Jugend“

„Wir sehen auch die besorgniserregende Entwicklung im Jugendfußball. Nur noch eine Handvoll A-und B-Jugendteams sind in Recklinghausen am Start und sollen gut aktuell 20 gemeldete Seniorenteams mit frischem Blut auffüllen. Es ist also zu befürchten, dass die Zahl der Seniorenmannschaften ebenfalls abnehmen wird. Und da ist es irgendwann besser, von drei auf zwei Teams als von zwei auf eine Mannschaft zurückzugehen“, so die SSC-Verantwortlichen.

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