Ein Fußball liegt auf dem Rasenplatz in der Näche der Seitenausliinie.
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Ein Fußball legt an der Seitenlinie (Symbolbild).

Fußball

FLVW und Oberligisten tauschen sich online aus - so kontrovers wurde in der Videoschalte diskutiert

  • vonOlaf Nehls
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Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen hatte Vertreter der 21 Oberligaklubs zu einer Videokonferenz eingeladen. Die Diskussion wurde kontrovers geführt. Ein Trainer hatte die Nase früh voll und verließ die Videoschalte sogar vorzeitig.

Mehr Kommunikation vonseiten des Fußball- und Leichtathletikverbands Westfalen (FLVW) hatten sich die Vertreter der Oberliga gewünscht. Am Donnerstagabend erhielten sie die Gelegenheit, ihre Wünsche und Sorgen an die Verbandsvertreter um Staffelleiter Reinhold Spohn und Verbands-Vize Manfred Schnieders heranzutragen. Dabei wurde bisweilen kontrovers diskutiert. Christian Knappmann, Trainer beim SC Westfalia Herne, verließ das Meeting sogar frühzeitig.

Zwei Wochen Vorbereitung reichen nicht aus

Ein zentrales Thema war die aus Vereinssicht zu kurze Vorbereitungszeit auf einen möglichen Restart der seit Ende Oktober unterbrochenen Saison. Schon im Januar hatte Schnieders dafür Kritik geerntet. Die Diskussion darüber nahm noch einmal Fahrt auf. Die Vereinsvertreter – nicht alle hatten sich zugeschaltet – demonstrierten größtenteils Einigkeit darin, dass vier Wochen Vorbereitung ein Muss seien. Die Verbandsvertreter zeigten dafür Verständnis, eine Zusage für diese Forderung mochten sie aber nicht geben.

Chancengleichheit ist nicht gegeben

In dieser Diskussion kam auch die Frage auf, ob denn nicht alle Mannschaften der Chancengleichheit halber zum gleichen Zeitpunkt in die Vorbereitung starten sollten. Diese Idee wischten die Verbandsvertreter aber schnell vom Tisch. Auf Nachfrage erklärte Manfred Schnieders am Freitag, warum: „Wir können schließlich nicht beeinflussen, wann welche Kommune ihre Sportanlagen wieder öffnet. In einigen Kommunen könnte das früher sein.“

Restart eventuell am 11. April

Als Orientierungsdatum für den Restart hätten die FLVW-Funktionäre den 11. April genannt. Dann könnten die offiziell elf ausstehenden Hinrunden-Spieltage noch absolviert werden. In dieser Debatte trat Knappmann auf den Plan, der eine Zusage dafür haben wollte, die restlichen Spiele dann auch vor 300 Zuschauern austragen zu dürfen. Mit den Antworten der Funktionäre unzufrieden, die die Saison notfalls auch ohne Zuschauer zu Ende bringen wollen, verließ er kurz darauf das Meeting. Bereits am Freitag habe er sich dafür entschuldigt, stehe aber weiter dazu.

Westfalenpokal soll auf jeden Fall fortgesetzt werden

Weiteres Thema war der Westfalenpokal. Der soll auf jeden Fall zu Ende gespielt werden, zur Not auch erst ab Juni, damit der Verband westfälische Vertreter für den DFB-Pokal melden kann. Das Turnier auf Westfalenebene könne auch in dem Fall ausgespielt werden, dass die Saison annulliert wird. Auch diese Idee stieß nicht bei allen auf Gegenliebe. Schnieders sprach trotzdem von einem insgesamt vernünftigen Austausch. Jetzt gelte es erst einmal, auf neue Vorgaben von der Landespolitik zu warten. Am Dienstag, 9. März, wollen sich dann alle erneut zusammenfinden.

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