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Der vierte Streich von Philip Breilmann: Der 17-Jährige (l.) zielt an Robert Maaß (M.) und Pascal Reinders vorbei zum 5:0.

Fußball

Kreispokal: TSV schlägt SC Marl-Hamm 9:0

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MARL - Den berühmten Klassenunterschied hat der TSV Marl-Hüls geradezu zelebriert: Der Westfalenligist gewann das Kreispokal-Wiederholungsspiel beim SC Marl-Hamm mit 9:0 (5:0). Sogar ein zweistelliger Erfolg wäre locker möglich gewesen.

TSV-Trainer Werner Kasper lobte seine Elf für „die Ernsthaftigkeit, mit der sie die Eindrücke des ersten Spiels korrigieren wollte“. Sein Gegenüber Momo Dede monierte, „dass wir den Gegner haben spielen lassen“. Die Folge: „Die schnellen Hülser Angreifer sind immer wieder in die Schnittstellen unserer Abwehr vorgestoßen.“ Von Beginn an ließen die Gäste keinen Zweifel an ihrer Entschlossenheit aufkommen. Hamm kam kaum an den Ball, lief nur hinterher. Geduldig warteten die Blau-Weißen auf eine Lücke in der Deckung der Hausherren. Vor dem 1:0 setzte Giacomo Lopez Fernandez den schnellen Lorenz Niedrig ein. Dessen Hereingabe verwandelte André Töppler (20.). Auch beim 2:0 gab Niedrigs Tempo den Ausschlag. Er gewann das Laufduell gegen Hamms Keeper Marvin Hupka, legte zurück auf Philip Breilmann, der das Leder aus 18 Metern im leeren Tor versenkte (23.). Es folgten – das gibt es auch im Kreispokal nicht alle Tage – drei weitere Treffer des jungen Mittelfeldmannes, der am kommenden Dienstag 18 Jahre alt wird (31., 32., 40.). „Breili“ erlegte die Hammer Löwen im Alleingang, wobei ihm Mohamed Bamba zwei Mal den Ball mustergültig vorlegte. Der Torjäger gefiel als Vorbereiter. Seine eigenen Chancen, insbesondere im zweiten Durchgang, vergab er dagegen leichtfertig. Mit dem 5:0-Pausenstand war alles gelaufen. Der TSV machte trotzdem weiter. Jonas Weid zielte in den Knick (53., 6:0). Maximilian Schmidtke traf aus der Drehung (58., 7:0) und mit einem 20-Meter-Knaller (85., 9:0). Zwischendurch bugsierte Töppler eine Hereingabe von Luca Robert zum 8:0 in den Kasten (69.). Beim SC Hamm hatte der überragende Mann des ersten Spiels, Kevin Just, ein paar gute Szenen. In Tornähe kam er nur selten, etwa in der 72. Minute, als er aber gegen den herauslaufenden TSV-Torwart Nils Martens zu spät kam.

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