+
Hülser Torschütze: Lorenz Niedrig (l.) zieht ab, wird in dieser Szene aber von Torben Oberhag abgeblockt.

Fußball- Kreispokal

TSV siegt im ersten Pflichtspiel mit 3:0

OER-ERKENSCHWICK/MARL - Die Pflichtspiel-Premiere nach dem freiwilligen Rückzug im Herbst 2017 ist gelungen! Mit einem vergleichsweise ungefährdeten 3:0 (2:0) bei GW Erkenschwick hat der TSV Marl-Hüls gestern Abend die dritten Runde des Kreispokals erreicht.

Die Gäste, die ohne die beruflich eingespannten Fell-Brüder angetreten waren, wirkten in der ersten Hälfte souveräner als nach dem Seitenwechsel, als sie sich viele kleine Konzentrationsschwächen leisteten. Dennoch war TSV-Trainer Werner Kasper auch mit den zweiten 45 Minuten zufrieden, „weil wir trotz allem eine Menge Torchancen herausgespielt haben“.

Nicht viel zu meckern hatte auch Christopher Ditterle, der die Hausherren vertretungsweise coachte: „Dafür, dass hier ein A-Kreisligist gegen einen Westfalenligisten gespielt hat, ist es vernünftig gelaufen. Mit etwas Glück können wir den Gegner in der zweiten Halbzeit durch einen eigenen Treffer ärgern.“

Vor dem Wechsel hatten die Hülser alles unter Kontrolle. Das frühe 1:0 durch Mohamed Bamba, der von Stephane Eleh Ebbert eingesetzt worden war, spielte dem TSV in die Karten (7.). Die Gäste waren drückend überlegen, ohne zu glänzen. Immerhin riss Maximilian Schmidtke mit einem gescheiten Diagonalpass der Grün-Weißen auf: Lorenz Niedrig schloss vom linken Flügel aus zum 2:0 ab (29.).

Die Hausherren, die im ersten Durchgang durch Nico Weißfloh nur eine Kopfballchance hatten (12.), kamen mit neuem Mut aus der Kabine. Jetzt bekam TSV-Torwart Nils Martens endlich etwas zu tun. Jan Mratzny näherte sich zwei Mal dem gegnerischen Gehäuse (53., 55.). Weißfloh drosch einen Freistoß aufs kurze Eck (70.); Danny setzte einen Kopfball aus kurzer Distanz neben den Pfosten (81.).

Der TSV verpasste es auf der anderen Seite, die Begegnung endgültig zu entscheiden. Die besten Gelegenheiten hatten Bastian Kniza, der den Pfosten traf (67.), der zögernde Alex Tomaschewski (69.), der in dieser Szene eigensinnige Bamba (82.) und der eingewechselte Luca Robert (87.).

Immerhin rehabilitierte sich Robert 120 Sekunden später, als er Leotrim Kryeziu in Position brachte. Der Mann von der rechten Außenbahn schloss mit einem satten Schuss aus 15 Metern zum 3:0 ab (89.). Kurz danach pfiff der souveräne Schiedsrichter Timo pünktlich ab.

GW Erkenschwick: Malcharek, Wolt, Kowalke, Zimmermann (46. Güleryüz), Wienstein, , Oberhag, Weißfloh (80. Kollhoff), Schramm (70. Gruben), Mratzny, Bergner. TSV Marl-Hüls: Martens, Weid, Demir, Ovelhey, Schmidtke, Fabisiak, Bamba, Knzia (77. Breilmann), Eleh Ebbert (46. Tomaschewski), Kryeziu, Niedrig (61. Robert).

„Ich habe wieder viele gute Ansätze gesehen“, lobte TSV-Coach Werner Kasper seine junge Elf. Auffällig, dass die in den ersten Tests auffällig wackelige Abwehr durch das Zusammenspiel von Muhamed Demir und Andreas Ovelhey deutlich an Sicherheit gewonnen hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Nach dem Feuer in der Kinderwelt: Jetzt steht die Brandursache fest
Nach dem Feuer in der Kinderwelt: Jetzt steht die Brandursache fest
Polizei veröffentlicht Phantombild nach sexuellem Übergriff: Wer kennt diesen Mann?
Polizei veröffentlicht Phantombild nach sexuellem Übergriff: Wer kennt diesen Mann?
Der nächste Hochkaräter in Schwarz-Gelb: TuS erwartet BVB II
Der nächste Hochkaräter in Schwarz-Gelb: TuS erwartet BVB II
Influencerin Sina-Katharina aus Marl zeigt Mode für kurvige Frauen - wie nahm sie 35 Kilo ab?
Influencerin Sina-Katharina aus Marl zeigt Mode für kurvige Frauen - wie nahm sie 35 Kilo ab?
Sommerpause beendet -  Recklinghausen Chargers wollen Resultatskosmetik betreiben
Sommerpause beendet -  Recklinghausen Chargers wollen Resultatskosmetik betreiben

Kommentare