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Fabio Kowalke und GWE haben sich im Pokal gegen die SG Suderwich durchgesetzt. 

Kreispokal-Achtelfinale

GWE und Suderwich liefern sich einen packenden Pokalfight - so ging's aus 

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Den TuS 05 Sinsen hatten die Fußballer von GW Erkenschwick schon ausgeschaltet. Ob dem A-Kreisligisten aus Oer-Erkenschwick das auch gegen Bezirksligist SG Suderwich gelang? 

A-Kreisligist GW Erkenschwick hat das Viertelfinale im Kreispokal erreicht. Nach dem 2:1 (1:1)-Erfolg am Dienstagabend gegen Bezirksligist SG Suderwich warten die „Frösche“ jetzt auf ihren Gegner.

Spvgg. muss in Borken antreten 

Den ermitteln am Donnerstagabend (18.30 Uhr) Bezirksligist RC Borken-Hoxfeld und Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick. GWE-Trainer Thomas Synowczik musste aufgrund zahlreicher Ausfälle bei der Besetzung seines Mittelfelds improvisieren, reaktivierte mit Timo Ostdorf und Christian Kevering zwei Altherrenspieler und beorderte zudem Marvin Gatberg aus der zweiten Mannschaft in die Startelf. 

Über 150 Zuschauer sehen ein flottes Spiel

Vor ordentlicher Kulisse von gut 150 Zuschauern entwickelte sich am Nußbaumweg gleich ein flottes Spiel. Die Hausherren, die u.a. Westfalenligist TuS 05 Sinsen mit 3:0 aus dem Wettbewerb gekegelt hatten, waren um Kontrolle bemüht, ließen den Ball durch die eigenen Reihen laufen. Suderwich störte den Spielaufbau jedoch früh und kam durch Aldo Donzetti zur ersten guten Gelegenheit. GWE-Keeper Christopher Ditterle war aber zur Stelle (8.). 

GWE ist in der Anfangsphase das bessere Team

Im Gegenzug tauchte Dennis Moll plötzlich vor dem Suderwicher Tor auf, verzog aber knapp (9.). Und auch den Kopfball fünf Minuten später nach einer Ecke setzte der Neuzugang aus Horneburg haarscharf am Kasten von Maximilian Block vorbei. GWE war in der Anfangsphase das bessere Team und ging dann auch verdient in Führung. Marvin Gatberg hatte im Mittelkreis den Ball erobert, sich auf der rechten Seite durchgesetzt. Sein Zuspiel auf den mitgelaufenen Jan Mratzny schob dieser vorbei an Block zum 1:0 ein (23.). 

Suderwich wird nach dem Rückstand stärker

Der Treffer tat dem Spiel der Hausherren aber nicht gut. Der A-Kreisligist spielte den Ball zu lässig in der eigenen Hälfte hin und her. Und als Kevin Kollhoff das Leder an der linken Außenlinie gegen Cedric Arndt verlor, der auf Lozan Bozmaz weiterleitete, stand der Suderwicher plötzlich völlig frei vor dem Tor und ließ Ditterle beim 1:1 keine Chance (35.). Bei diesem Spielstand blieb es auch bis zur Pause. Nach dem Wechsel wurde GWE wieder stärker. Nach Ecke von Kowalke zappelte der Ball zum vermeintlichen 2:1 im Netz. Suderwich reklamierte ein Handspiel. 

Faire Geste von Timo Ostdorf

„Torschütze“ Timo Ostdorf klärte die Sache aber auf, ging zu Schiri Hans-Dieter Schnell (GE). Der Ex-Oberligaspieler informierte den Unparteiischen darüber, dass er den Ball mit der Hand berührt hatte. Eine faire Geste. Der Treffer zählte nicht (48.). Dann schwächten sich die Recklinghäuser selbst. Der verwarnte Felix Musial leistete sich ein taktisches Foul an Gatberg und sah die Gelb-Rote Karte (61.). Die Chancen aufs Weiterkommen stiegen für GWE. 

Marco Schramm verschießt Elfmeter

Vier Minuten später der nächste Aufreger. Nach Foul an Mratzny im Strafraum gab’s Elfer für die Synowczik-Elf. Marco Schramm scheiterte an Block (65.). Fünf Minuten später jubelten die „Frösche“ dann doch. Nach Ecke Kowalke köpfte Mratzny den Ball zum 2:1 ins Tor (70.). Bei diesem Spielstand blieb es. In der Nachspielzeit sah der eingewechselte Nico Weißfloh auf GWE-Seite noch die Gelb-Rote Karte wegen Meckerns. „Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Sieg für GWE in Ordnung“, meinte Suderwichs Coach Maik Stocker nach der Partie. GWE-Trainer Thomas Synowczik sah es genauso: „Wir haben in der zweiten Halbzeit viel galliger gespielt, mehr auf Pressing und auf Ballbesitz und hatten auch die besseren Chancen.“

Das Video zum 6:1-Derbysieg desVfB Waltrop gegen Oberwiese vor einer Woche gibt es hier.

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