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Hoch mit den Händen: Spvgg.-Kapitän Lukas Große-Puppendahl präsentiert den Kollegen den Kreispokal.

Fußball

Nach drei Jahren ist der Kreispokal zurück in Erkenschwick

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REKEN - Nach drei Jahren kommt der Kreispokal wieder an den Stimberg. Allerdings hat die Spvgg. Erkenschwick im Endspiel mit Bezirksligist SC Reken vor 400 Zuschauern deutlich mehr Mühe als erwartet.

Es brauchte Verlängerung, ehe der 3:0-Finalerfolg amtlich war. „Wir sind total erleichtert. Am Anfang haben wir es nicht gut gemacht. So wurde es ein ganz schweres Spiel“, sagte Trainer Ahmet Inal, während seine Mannschaft mit den Fans ausgelassen den Pokalsieg feierte. Danach sah es zunächst nicht aus, Inals Elf fand nur schleppend ins Finale. Der gastgebende Bezirksligist, Siebter der Staffel 11, kämpfte beherzt und spielte ansehnlich. Ein Unterschied von zwei Klassen war nicht zu entdecken. Bei Reken begann Kadir Mutluer, oft als Spielmacher im offensiven Mittelfeld zu finden, im Sturmzentrum. Mutluer spielt stark auf Und der mittlerweile 39-Jährige war auch an den prickelndsten Szenen des ersten Durchgangs beteiligt: Zunächst bewertete Schiedsrichter Timo Barth den Zupfer von Spvgg.-Kapitän Lukas Große-Puppendahl an Mutluer nicht als Notbremse (21.), danach verpasste der Ex-Hülser eine Hereingabe nur knapp (26.). Zudem verpasste Rekens Kevin Korte per Kopfball ein klare Chance zur Führung (31.). Erkenschwicker Möglichkeiten? Fehlanzeige. Torlos ging es in die Pause. Nach Wiederanpfiff drückten zunächst die Schwicker: Bernad Gllogjani traf den Pfosten (51.). Auf der Gegenseite verfehlte Dana nur knapp (55.). Mutluer streichelte einen Freistoß knapp am Tor vorbei (70.). Danach plätscherte die Partie dahin – es brauchte die letzte Verlängerung der Kreispokal-Historie. Die 2x15 Minuten Nachschlag werden bekanntlich in der nächsten Saison abgeschafft. In der Verlängerung hat die Spvgg. die größeren Reserven Dort spielte Erkenschwick seine konditionellen Vorteile aus. In der 104. Minute war es endlich so weit: Eine Hereingabe in den Rekener „16er“ leitete Bernad Gllogjani zu Sascha Drepper weiter – und der schoss zum 0:1 ein. Allerdings war Gllogjani – unabsichtlich – mit der Hand am Ball. In der Bundesliga wäre das bei aktueller Regelauslegung womöglich gepfiffen worden. Reken aber reklamierte vergeblich. Anschließend schwanden die Kräfte beim Gastgeber, die Spvgg. hatte nun mehr Platz und leichteres Spiel. Ein Lupfer von Gllogjani (114.) und ein strammer Abschluss von Drepper (119.) machten alles klar. Zum Glück für den Westfalenligisten: Der hätte seine frisch bedruckten Shirts „Pokalsieger 2019“ sonst in die Altkleidersammlung geben können.

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