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Schiedsrichter Christian Rübenstahl zeigt RWE-Trainer Andreas Albersmann Gelb. 

Trainerstimmen zum Derby

6:0 im Derby gewonnen - RWE-Trainer Albersmann ist trotzdem sauer  

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6:0 im Derby gegen GWE gewonnen, dazu die Niederlagenserie von fünf Pleiten in Folge beendet. Eigentlich hätte RWE-Trainer Andreas Albersmann rundum zufrieden sein müssen. Eigentlich.

Albersmann war auch einen Tag nach dem tollen Spiel seiner Mannschaft noch mächtig angefressen. Die Art und Weise, wie Schiedsrichter Christian Rübenstahl am Mühlenweg das Derby in der Kreisliga A2 leitete, ärgert den Trainer maßlos. Die teils „inflationär und völlig willkürlich“ verteilten Gelben Karte (O-Ton Albersmann) gegen seine Spieler und auch gegen sich selbst, kritisiert der Coach. Insgesamt achtmal Gelb gab es in dem fairen Derby gegen die Rot-Weißen. Gegner Grün-Weiß ging auch in dieser Kategorie leer aus.

Die Stimmen zum Derby in Erkenschwick | cityInfo.TV

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Gelbe Karte für "schönes Wetter"

 Höhepunkt des „Kartenspiels“ von Rübenstahl, so sagt es Albersmann, seien die Verwarnungen gegen ihn, einige Spieler auf der Bank und gegen Sebastian Fricke gewesen. In der 25. Minute hatte der Unparteiische ein klares Foulspiel von Danny Oeynhausen an Fricke übersehen, der vom GWE-Verteidiger im Strafraum zu Boden gerissen wurde. Protest kam von der Ersatzbank der Gastgeber. „Das ist doch logisch, dass wir damit nicht einverstanden waren“, sagt Albersmann, der in der Szene selbst ruhig geblieben war. 

Falscher Name im Spielbericht

Rübenstahl zeigte Ersatztorwart Aljoscha Waaga und Co-Trainer Markus Erfkemper die Gelbe Karte. „Als ein Zuschauer den Schiri dann gefragt hat, was das soll, hat der geantwortet, dass es gleich noch mehr Gelbe geben würde“, sagt Albersmann. „Daraufhin hab‘ ich ihn ganz ruhig gefragt, ob das denn die richtige Herangehensweise sei, um die Bank hier zu beruhigen“, erzählt Albersmann weiter. Konsequenz: Albersmann sah ebenfalls die Gelbe Karte. Rübenstahl forderte den RWE-Trainer dann auch noch auf, auf der Bank Platz zu nehmen, drohte ihm gar mit einem Platzverweis.

Elfer für RWE nicht gegeben 

 „Daraufhin hab ich den Schiri nur gefragt, in welchem Regelbuch er das denn gelesen hat, dass sich die Trainer auf die Bank setzen müssen.“ Schließlich gab Albersmann dann aber doch klein bei und setze sich, um die ganze Sache zu beenden. Schon früh im Spiel hatte der Schiedsrichter Sebastian Fricke Gelb gezeigt wegen Meckerns. Nach einem Foul im Mittelkreis war es kurz zu einer Rudelbildung gekommen. Fricke wollte beruhigend einwirken. Für „Jungs, bleibt doch ruhig. Es ist doch auch so schönes Wetter heute“, sah Fricke aber ebenfalls Gelb.

"Schiris haben einen schweren Stand" 

 „Wenn wir immer davon sprechen, dass wir die Schiedsrichter schützen müssen, weil die auch so einen schweren Stand haben, dann muss man das aber auch mal von der anderen Seite betrachten“, sagt Albersman abschließend. Konsequenzen hat die Gelbe Karte für den Trainer persönlich auf jeden Fall nicht. Rübenstahl hatte die Verwarnung im Spielbericht zwar vermerkt, dabei aber den falschen Namen eingetragen. Unter dem Punkt „Strafen für Teamoffizielle“, hatte der Schiedsrichter nämlich GWE-Coach Thomas Synowczik vermerkt.

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