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Zwangspause für Halterns Kapitän: Christoph Kasak hat in Holzwickede die fünfte Gelbe Karte gesehen.

Fußball - Oberliga Westfalen

Haltern baut auf seine Heimstärke

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HERNE/HALTERN - Wie gut, dass es in der Oberliga Westfalen zwei Aufstiegsplätze zur Regionalliga West gibt. Ansonsten könnten die „Verfolger“ des FC Schalke 04 wohl schon einen Haken an die Saison machen.

Selbst wenn Westfalia Rhynern (2.), TuS Haltern (3.) und TuS Ennepetal (4.) an diesem Sonntag dreifach punkten – auch nach dem 15. Spieltag wird der Vorsprung der Königsblauen mindestens zehn Punkte betragen. „Offenbar hat Schalke aus den Fehlern der letzten Saison gelernt“, sagt TuS Halterns Trainer Magnus Niemöller.

Aktuell scheint der Tabellenführer, der im Gegensatz zu den 17 anderen Oberligisten unter professionellen Bedingungen arbeiten kann, unantastbar. Was die Spannung im Kampf um Platz zwei erhöht.

Das Pfund des Tabellendritten TuS Haltern ist derzeit seine Heimstärke. An die letzte Niederlage in der Stauseekampfbahn können sich nur noch eingefleischte Fans des TuS erinnern. Sie liegt fast auf den Tag genau ein Jahr zurück: ein 1:3 gegen Eintracht Rheine. In der laufenden Spielzeit hat der TuS in sieben Heimspielen 19 von 21 Punkten geholt. Am Sonntag geht‘s um die Punkte 20 bis 22. Zu Gast ist der Tabellen-17. FC Gütersloh (Sonntag - 14.30 Uhr).

Ein Gegner, der Trainer Magnus Niemöller ein mulmiges Gefühl bereitet. „Ich will keinen stark reden“, sagt der Waltroper. „Aber ich verstehe nicht so richtig, warum es beim FC in dieser Saison nicht laufen will. Im Kader stehen so viele Spieler mit gehobenen Oberliga-Niveau.“

Auch ohne Kapitän und Abwehrchef Christoph Kasak (fünfte Gelbe Karte) will der TuS vor der kurzen Oberliga-Pause punkten – um sich dann unbeschwert auf den Viertelfinal-Knaller im Westfalenpokal beim SV Lippstadt in einer Woche vorbereiten zu können.

Hinter dem FC Gütersloh (11 Punkte) kommt in der Oberliga-Tabelle nur noch der SC Westfalia Herne (6). Der Traditionsverein vermeldet ausnahmsweise keine neuen Ausfälle, sondern die Rückkehr des lange verletzten Abwehrchefs Maurice Haar in den Kader.

Mit ihm will Herne an diesem Sonntag bei Aufsteiger 1. FC Gievenbeck (14.30 Uhr) eine Aufholjagd starten. So langsam sollten den Worten Taten folgen – wird’s langsam eng. Bis 15. Dezember muss etwas passieren – dann geht’s gegen Schalke 04.

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