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Zuletzt war es nicht ergiebig, was TuS Haltern holte. Nils Eisen hofft, dass sein Team mit frischen Köpfen ins Spitzenspiel heute Abend geht.

Fußball Oberliga Westfalen

TuS Haltern erwartet Schalke II zum Spitzenspiel

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HALTERN - Würde ein Fußballspiel pünktlich nach 90 Minuten beendet, der TuS Haltern hätte allen Grund, sich am Mittwochabend auf den Oberliga-Gipfel gegen Meister FC Schalke 04 II zu freuen (Anstoß: 18.30 Uhr, Stauseekampfbahn).

Doch der Aufstieg in die Regionalliga droht noch einmal zur Zitterpartie zu werden. Zweimal kassierte der TuS zuletzt den entscheidenden Gegentreffer in der Nachspielzeit, vor allem das 0:1 gegen ASC Dortmund wiegt dabei doppelt schwer. Hätte Haltern gegen Gütersloh und Dortmund die Unentschieden über die Zeit gerettet, würde der Vorsprung auf den ASC uneinholbare zehn Punkte betragen – bei drei ausstehenden Spielen. So aber ist das Polster mit fünf Zählern dünner geworden.

Wie also die Malaise stoppen, wenn ausgerechnet mit Schalke 04 am Mittwoch (18.30 Uhr) die torhungrigste Mannschaft der Liga (89 Treffer in 31 Spielen) am Stausee gastiert? Bis in die Nachspielzeit mit elf Mann verteidigen? Vielleicht ein gutes Mittel, sagt Nils Eisen, Vize-Kapitän und Abwehrchef beim TuS. Der spricht selbst von einem kleinen Rätsel, was seiner Elf in den beiden Spielen widerfahren ist.

„Unsere Defensive war ja nie das Problem“, so der Recklinghäuser. „Wir haben’s 90 Minuten lang immer gut hinbekommen. Wieso das jetzt zweimal in der Nachspielzeit nicht geklappt hat, ist ärgerlich. Aber das passt ja in diese verrückten Fußballwochen.“

Für Eisen ist vor dem Gastspiel des Meisters klar: „Wir dürfen das alles nicht zu sehr an uns heranlassen.“ Der Vorsprung von fünf Punkten bei drei Spielen sei ja immer noch ordentlich.

„Ich hatte immer geahnt, dass es eng werden könnte“, bleibt dabei auch Trainer Magnus Niemöller ruhig. „Das Rennen ist aber offen. Beide Mannschaften haben ein ähnliches Restprogramm, wobei der ASC mit acht Siegen in Folge sicher die Mannschaft der Stunde ist.“ Die Dortmunder erwarten ebenfalls Mittwochabend TuS Erndtebrück.

Abzuwarten bleibt laut Nils Eisen, wie Meister Schalke die Begegnung in Haltern angehen wird: „Im Hinspiel waren die sehr defensiv, haben uns viel den Ball überlassen. Aber so langsam scheint Schalke auch das System geändert zu haben.“

Der Halterner Spielführer freut sich auf die königsblaue Offensivpower, mit 24 Gegentreffern weist der TuS Haltern in der Oberliga die zweitbeste Defensive auf. Auf die dürfte es auch diesmal ankommen – Hauptsache, sie hält auch bis in die Nachspielzeit. Noch besser, sein Team legt vor. „Ein Standard ist schnell gefangen im Fußball“, sagt der Kapitän.

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