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Constantin Brink (l.) traf in der Hinrunde schon 19-mal für Ahsen. 

Fußball Kreisliga A2

Halbzeit in der "A2": SW Meckinghoven führt nur in der Fairnesstabelle

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Ein Top-Torjäger aus Ahsen, ein "unfaires" RWE-Team, SWM und GWE stehen nur in der Fairnesstabelle gut da. Der Blick in die Statistik bei Halbzeit in der „A2“ überrascht.

  • Genclikspor Recklinghausen in fast allen Statistiken auf Platz eins. 
  • Borussia Ahsen spielt auswärts stärker als zu Hause. 
  • RW Erkenschwick schießt die zweitmeisten Tore in der Hinrund.  

Nach der Hinrunde führt Favorit Genclikspor Recklinghausen die Tabelle mit 35 Punkten klar an, in der nach dem Rückzug des SV Herta nur noch 15 Teams aufgeführt sind. Dahinter gibt es eine lange Verfolgerreihe, die bis Platz acht reicht. Der Tabellenzweite SuS Bertlich hat aber schon sieben Punkte Rückstand. Bestes Team aus dem Ostvest ist Borussia Ahsen (23). Aufsteiger RW Erkenschwick (18) ist Zehnter, GW Erkenschwick (15) Zwölfter. Mit nur fünf Punkten steckt SW Meckinghoven mittendrin im Abstiegskampf. Schlechter ist nur das Hinrunden-Schlusslicht FC Leusberg (3).

Meckinghoven noch ohne Heimsieg 

Heimbilanz: Sechs Spiele, sechs Siege – Genclikspor ist auch hier mit 18 Punkten ganz vorne zu finden. Bemerkenswert: GW Erkenschwick sammelte am Nußbaumweg in der Hinrunde immerhin 14 Punkte (4/2/1) und ist damit Fünfter. RWE (9 Punkte) und Ahsen (7) sind erst in der zweiten Tabellenhälfte zu finden. Meckinghoven ist die einzige Mannschaft in der „A2“ ohne Heimsieg und mit zwei Punkten auch Letzter.

Borussia Ahsen auswärts bärenstark

Auswärtsbilanz: Auswärts gehört Borussia Ahsen zu den stärksten Teams der Liga, liegt als Zweiter mit 16 Punkten gleichauf mit SW Röllinghausen hinter Genclikspor (17). RW Erkenschwick rangiert auf Platz zehn mit neun Punkten. Den einzigen Saisonsieg holten die Meckinghover beim 10:0 (!) auswärts gegen FC Leusberg und liegen damit in der Auswärtstabelle als Zwölfter noch vor GW Erkenschwick (2), das auf fremden Plätzen noch auf einen Sieg wartet.

4,7 Tore fallen im Schnitt pro Spiel

Torbilanz: In den 105 Begegnungen sind bisher 485 Tore gefallen, was einen Schnitt von 4,7 Treffern pro Spiel ergibt. Damit liegen die Stürmer absolut im Soll. Zum Vergleich: In der Spielzeit 18/19 fielen in den insgesamt 240 Spielen (16er-Liga) bis zum Saisonende 1123 Tore – Schnitt 4,7.

Nur Genclikspor trifft öfter als RWE

Angriffswucht: 54 Tore sind der Bestwert bei Halbzeit. Natürlich sind es die Stürmer von Genclikspor, die am häufigsten treffen. Nur neun Tore erzielte der FC Leusberg, bei dem mit 77 Gegentoren auch die Schießbude der Liga steht. Bei Spielen mit Beteiligung von RW Erkenschwick und SW Meckinghoven fallen die meisten Tore (6,5 im Schnitt). Kein Wunder, denn mit 43 Treffern liegt RWE (zusammen mit Flaesheim) auf Platz zwei der torgefährlichsten Teams. 

Ahsens Brink der Toptorjäger der Liga  

Mit 39 Gegentreffern gehören die Honermänner aber auch zu den schwächsten Abwehrreihen. Schlechter als der Aufsteiger ist hier neben Leusberg nur noch Meckinghoven (53). Ahsen traf in 14 Spielen 34-mal ins Schwarze, was vor allem ein Verdienst von Constantin Brink ist. Mit 19 Toren führt er die Torjägerliste der Kreisliga A gemeinsam mit Gencliks Süleyman Demirci an und hat sogar mehr als die Hälfte aller Ahsener Tore erzielt. Das kennt man sonst nur von Bayern-Star Robert Lewandowski. RWE-Goalgetter Rudolf Behrenswerth folgt aber mit einem Treffer weniger hinter Brink und Demirci auf Rang drei.

SWM und GWE führen Fairnesstabelle an

Fairness: Ob das die Laune bei SW Meckinghoven und GW Erkenschwick hebt, darf bezweifelt werden. Sportlich hinken beide nämlich den Erwartungen weit hinterher. Aber: In der Fairnesstabelle liegen sie ganz vorne: SWM ist Erster (18 Gelbe, eine Rote Karte) vor GWE (24/1). Borussia Ahsen liegt auf Platz neun (35/2). Die „Kloppertruppe“ der Liga scheint RW Erkenschwick zu sein, die in der Fairnesstabelle auf dem letzten Platz zu finden ist. Und das, obwohl RWE in 14 Spielen noch keinen einzigen totalen Platzverweis kassierte. Dafür aber schon 46 Gelbe Karten, die in drei Fällen zu Gelb-Rot führten.

Zwischen SW Meckinghoven und SuS Bertlich fielen neun Tore. GW Erkenschwick schoss Ahsens Constantin Brink fast im Alleingang ab. 

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