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Sinsens Miguel Cornelius nimmt an der Strafraumgrenze Maß, verzieht aber.

Fußball - Saisonvorbereitung

Sinsen siegt mit einigem Dusel 1:0

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MARL - Westfalenligist TuS 05 Sinsen hat das finale Testspiel in der Saisonvorbereitung knapp und mit einigem Dusel gewonnen. Trainer Toni Kotziampassis stuft das 1:0 (1:0) gegen den Kontrahenten aus der Parallelstaffel, SC Preußen Münster II, als glücklich ein: „Man hat gesehen, woran wir noch arbeiten müssen.“

Das einzige Tor im Spiel auf dem Sinsener Kunstrasen – der Rasenplatz ist in weiten Teilen von der Sonne verbrannt und gesperrt – fiel bereits in der 13. Minute. Luciano Sabellek staubte ab, nachdem Preußen-Keeper Lukas Schell einen Schuss von Marius Speker in die Mitte direkt auf den Elfmeterpunkt pariert hatte.

Der Treffer fiel in einer starken Sinsener Phase. In den ersten 20 Minuten spielte sich das Geschehen fast ausnahmslos in der Spielhälfte der Preußen ab. Olcay Yilmaz hatte gar das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte mit einem Lupfer aber am Preußen-Keeper (18.). Dann kam die Trinkpause und danach war nichts mehr, wie es bislang war.

Nun machten die Gäste mächtig Druck, Entlastung konnte sich der TuS kaum noch verschaffen. Aber er hatte zumindest an diesem Tage das Glück auf seiner Seite. Vor dem Seitenwechsel schoss erst Avni Özmen ans Gebälk, dann köpfte Julian Conze an den Innenpfosten.

Ein ähnliches Bild ergab sich nach dem Seitenwechsel. Erst plätscherte das Spiel dahin, dann hatten die Münsteraner wieder ganz starke 15 Minuten. Auch hier trafen sie zweimal das Aluminium. „Alles nach ruhenden Bällen“, ärgerte sich Toni Kotziampassis. Hier scheint sein Team offenbar anfällig.

TuS 05 Sinsen: Jürgens (46. Blum) – Kampmann (46. Aksu), Koscholleck, Tekin, Kitschelt (54. Saritas) – Adamczok (46. Köksal), Sabellek (65. Engel) – Grams (54. Kadrija), Yilmaz, Cornelius (54. Piechottka) – Speker Tor: 1:0 Sabellek (13.)

Kurz vor Schluss wäre den Platzherren dennoch beinahe der Siegtreffer gelungen, Marvin Piechottka scheiterte aber aus kurzer Distanz am Preußen-Keeper. Wenigstens hat sich Sinsen damit noch zu einem ordentlichen Schlussspurt hinreißen lassen. „Das war ein guter Test gegen einen starken Gegner“, schließt Kotziampassis.“

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