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Bloß nicht noch eine Bauchlandung: Marvin Piechottka und der TuS 05 stehen beim FC Lennestadt in der Pflicht.

Fußball

TuS 05 Sinsen: Gut aus dem Bus

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MARL - Der TuS 05 Sinsen reist nach Lennestadt und hat noch eine Rechnung offen. Das Westfalenliga-Topspiel gegen RSV Meinzerhagen ist neu angesetzt. Dessen Trainer sorgt sich um Sinsens Sympathiewerte in der Liga. Derweil empfindet der Staffelleiter einen "Beigeschmack". Allerdings nicht wegen seiner kuriosen Ansetzung.

Diese Niederlage machte alle Sinsener fuchsteufelswild. Die Rede ist vom 0:1 gegen den damaligen Tabellenletzten FC Lennestadt auf der Bezirkssportanlage im Spätsommer. Da vergab der Tabellenführer in der ersten Hälfte ein halbes Dutzend dicker Chancen, verlor nach der Pause komplett den Spielfaden und stolperte schließlich in einen Konter.

Trainer Toni Kotziampassis kann der Pleite mit Abstand etwas Positives abgewinnen. „Der Lerneffekt war groß. Die Mannschaft hat danach die richtige Reaktion gezeigt“, sagt der 45-Jährige.

Am Sonntag treffen beide Klubs erneut aufeinander (15.30 Uhr – Hensel-Stadion; Navi: Hagener Straße 78, 57368 Lennestadt), und Kotziampassis warnt: „Die Konstellation ist wie im Sommer.“ In die Rückrunde ist Lennestadt gestartet wie in die Hinserie: mit fünf Niederlagen. Und nun kommt wieder Sinsen.

„Die werden um jeden Meter Boden kämpfen, sie haben einen guten Torjäger (gemeint ist Florian Friedrichs, 11 Tore, d. Red.) und sie brauchen nicht viele Chancen, wie wir wissen“, sagt Sinsens Trainer. „Wir unterschätzen die Aufgabe nicht. Nach der langen Fahrt muss man aber schon gut aus dem Bus kommen und sofort Gas geben.“

Spitzenspiel nun am Donnerstag, 21. März

Der TuS 05 will alles daran setzen, seinen Acht-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze zu verteidigen. Denn: In der kommenden Woche ist endlich Verfolger RSV Meinerzhagen in Sinsen zu Gast. Das Topspiel wurde für Donnerstag, 21. März, um 20 Uhr in Sinsen neu angesetzt.

Die zweite Absage des Topspiels am letzten Mittwoch wegen der widrigen Wetterumstände scheint den RSV Meinzerhagen weiter sehr zu beschäftigen. Trainer Mutlu Demir wird vom Sportportal „Come-on“ im Sauerland zitiert: „Ich möchte das nicht weiter kommentieren.“

Das tut er dann aber doch: „Ich denke, dass dieses Hin und Her den TuS Sinsen in der gesamten Liga Sympathiepunkte gekostet hat.“ Weil am vergangenen Mittwoch die ganze Westfalenliga lieber Sinsen – Meinerzhagen statt Champions League gesehen hätte?

Bei „Come-on“ meldet sich auch Staffelleiter Alfred Link zu Wort, der unter der Woche seine Ansetzung mit befremdlichen Argumenten begründet hatte. Die Sache hätte „einen leichten Beigeschmack“, so der Funktionär. Damit meint der Funktionär die Sperre der Anlage durch die Stadt Marl.

Alle Bedenken, dass seine Ansetzung Gastgeber Sinsen hunderte Zuschauer und dem Amateurfußball viel Aufmerksamkeit kosten würde, hatte der Funktionär im Vorfeld lässig abgetan. Der Staffelleiter im Gespräch mit unserer Redaktion: „Das ist dann eben so.“

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