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Bislang nur Zuschauer beim TuS 05 Sinsen, im November dürfen sie endlich auch das Trikot überziehen (v.l.): Nico Köhler, Said Dahoud und Robin Köhler.

Fußball

TuS 05 Sinsen: Frische Kräfte für den Spitzenreiter

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MARL - Dass ein Verein zwischen den Wechselperioden im Sommer und im Winter einen neuen Spieler präsentiert, kommt nicht allzu oft vor. Westfalenliga-Spitzenreiter TuS 05 Sinsen kann ab November gleich auf drei neue Kicker bauen. Alle 19 Jahre jung.

Die Zwillinge Nico und Robin Köhler sind in der abgelaufenen Saison mit der U19 von Rot-Weiss Essen in die Bundesliga aufgestiegen. Said Daoud war für Arminia Klosterhardt in der A-Junioren-Bundesliga am Ball. Jetzt startet das Trio seine Laufbahn im Seniorenfußball beim TuS 05 Sinsen. Dass die Drei in Marl und in der Westfalenliga 2 gelandet sind, hat der TuS 05 vor allem Trainer Toni Kotziampassis zu verdanken. Der hat die jungen Fußballer bereits in der Jugendabteilung von RW Essen trainiert. „Wir haben die Jungs nicht als Ergänzungsspieler geholt“, sagt der Übungsleiter. „Alle haben Start-Elf-Potenzial.“ Warum Sinsen? Robin Köhler, Offensivspieler wie Bruder Nico, räumt ein: „Sinsen war schon eher der Plan B. Wir hatten im Sommer Kontakt zu Oberligisten. Aber das ist leider nichts geworden.“ Auch Said Dahoud hat gezögert, jetzt aber seine Zusage beim TuS 05 gegeben. Auf dem Platz ist der 19-Jährige wie sein großer Bruder, der Dortmunder Bundesliga-Profi Mahmoud Dahoud, im zentralen Mittelfeld zu Hause. Der gebürtige Rheinländer muss sich allerdings noch eine Woche länger gedulden als Nico und Robin Köhler. Die Zwillinge dürfen bereits im Westfalenliga-Topspiel bei der SG Finnentrop/Bamenohl am Sonntag auflaufen. Dahoud ist zum Derby gegen die Spvgg. Erkenschwick spielberechtigt – sechs Monate nach seinem letzten Einsatz für Klosterhardt. Das Trio war am Sonntag Augenzeuge des rauschenden Sinsener 6:1-Erfolgs gegen Neheim. Ihrem Selbstbewusstsein hat die Gala nichts anhaben können. „Klar, die Mannschaft spielt sehr gut. Trotzdem rechnen wir uns aus, hier zu spielen“, sagt Nico Köhler. Ihr Trainer unterstützt den Anspruch. „Den muss jeder Fußballer haben“, sagt Toni Kotziampassis. „Die Mannschaft ist gut in Form. Aber das bleibt sie nur, wenn jeder um seinen Platz kämpfen muss. Robin, Nico und Said werden Druck machen.“

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