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Sinsener Sturm und Drang: Spitzenreiter TuS 05 – in diesem Fall Marco Kampmann – ist in der Westfalenliga derzeit nur schwer zu stoppen.

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TuS 05 Sinsen: "Die Jungs sollen ruhig weiter Vollgas geben"

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MARL - Der TuS 05 Sinsen in der Oberliga? Nach dem 4:2-Erfolg in einem spektakulären Spitzenspiel bei der SG Finnentrop-Bamenohl scheint der Gedanke nicht mehr so abwegig. Der Verein werde die Mannschaft jedenfalls nicht bremsen, sagt der Vorsitzende Uwe Schirrmeister.

Ausgerechnet im Derby gegen die Spvgg. Erkenschwick am kommenden Sonntag auf der Bezirkssportanlage (Anpfiff: 15 Uhr!) könnte der TuS 05 seinen Vorsprung vor Top-Favorit RSV Meinerzhagen auf sieben Punkte ausbauen. Aber will Sinsen überhaupt aufsteigen? "Diese Frage bekomme ich zurzeit tatsächlich öfter zu hören. Selbst Spieler fragen danach. Deshalb möchte ich klar sagen: Der Verein legt der Mannschaft keine Steine in den Weg. Da wäre ich auch komplett der Falsche", sagt TuS-05-Chef Uwe Schirrmeister im Gespräch mit der Redaktion. "Die Jungs sollen ruhig weiter Vollgas geben und uns so viel Spaß bereiten wie bisher. Wie heißt es im Motorsport doch so schön? Wer bremst, verliert." Sollte es der TuS 05 überraschend packen, dann werde der Verein auch sein Aufstiegsrecht wahrnehmen, kündigt Schirrmeister an. "Auf der anderen Seite machen wir aber auch keinen Druck. In dieser Liga gibt es Vereine, die viel bessere Möglichkeiten haben als wir." Deshalb sehe er den TuS 05 auch weiter nicht in der Favoritenrolle. Großen Anteil an der Entwicklung hat für Uwe Schirrmeister Trainer Toni Kotziampassis: "Als wir im Frühjahr mit ihm zusammengesessen haben, war mir sofort klar: Der ist es oder keiner. Man hat gemerkt: Der will das, der brennt für die Aufgabe." Jetzt freuen sich in Sinsen aber erst einmal alle aufs Derby gegen die Spvgg. Erkenschwick am Sonntag. Der TuS 05 ist dabei auch noch Favorit. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte. "Das macht uns schon ein bisschen stolz", sagt der Vorsitzende. "Denn es liegt ja nicht daran, dass der Gegner schlecht ist – wir haben uns das durch unsere gute Saison erarbeitet. Trotzdem: Am Sonntag wird’s sehr, sehr schwer."

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