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Traf nach seiner Einwechselung zum 1:2: Marius Speker (l.), hier gegen Deutens Moritz Noetzel.

Fußball

1:2 - TuS 05 Sinsen scheitert bei Bezirksligist RW Deuten

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DORSTEN - Der Kreispokal 2018/19 hat seine erste dicke Überraschung: Westfalenligist TuS 05 Sinsen ist am Dienstagabend in der dritten Runde beim SV RW Deuten ausgeschieden. Der Bezirksligist setzte sich mit 2:1 (2:0) durch.

Entgegen seiner Ankündigung hatte Sinsens Trainer Toni Kotziampassis doch fleißig durchgewechselt, auch um angeschlagene Spieler wie Dominik Grams und Timo Koscholleck zu schonen. Der Schuss ging nach hinten los, denn die wenigen routinierten Akteure auf dem Feld ließen sich von der Nervosität der Youngster anstecken. „Alle, die heute dabei waren, haben den Anspruch, in der ersten Elf zu stehen“, rechtfertigte der Coach seine Aufstellung und wies im nächsten Atemzug darauf hin, dass mit der Einwechselung von Marius Speker, Miguel Cornelius und Dennis Adamczok Struktur ins eigene Spiel gekommen war. Vor der Pause aber ging beim lethargisch wirkenden Gast nichts zusammen. Zudem wackelte die Deckung bedenklich. Beim 0:1 vertändelte Paul Wilhelm den Ball gegen Fabrice Werner. Der bediente Nico Mueller (8.). Auch beim zweiten Gegentreffer war Wilhelm nicht unbeteiligt. Kevin Vengels traf mit dem Kopf (31.). Mit dem dritten Sinsener Wechsel (70.) drohte das Spielt zu kippen. Der klassenhöhere Gast drückte. Speker traf aus sechs Metern nach gutem Zuspiel von Johannes Engel (80.) zum 1:2. Patrick Goecke, der zwei Meter vor der Torlinie abgeblockt wurde (85.), und Michael Zoladz, der ein Luftloch schoss (90.), vergaben hundertprozentige Ausgleichschancen. Zudem hätte Schiedsrichter Dieter Schewe eine Attacke gegen Olcay Yilmaz in der Schlussphase mit einem Strafstoß belegen können. Auffälligster Akteur beim Sieger war der Ex-Hülser Kujtim Arifaj, der im Angriff ein Riesenpensum hinlegte und die Sinsener Abwehr vor große Probleme stellte. Bei aller Enttäuschung bewertete Toni Kotziampassis die Pokalschlappe als heilsamen Schuss vor den Bug: „Wir sind nicht so gut, wie das am Sonntag vielleicht ausgesehen hat. Einige müssen ihre Ansprüche zurückfahren. Unser Kader ist groß, aber doch nicht so gleichmäßig besetzt.“

RW Deuten

: Habendorf - Höing, Noetzel, Hubert, Heinsen (74. Wilkes), Mueller, Arifaj (83. Ihnen), Winter (70. Deckers), Vengels, Werner, Lachs TuS 05 Sinsen: Blum - Kampmann (63. Cornelius), Goecke, Sabellek, Swiatkowski (55. Speker), Kitschelt, Köksal, Engel, Wilhelm (70. Adamczok), Zoladz, Yilmaz

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