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Fußball

"Nicht an die Liga gebunden" - Verband und Vereine wollen Westfalenpokalspiele austragen

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Der Westfalenpokal soll auf sportlicher Ebene entschieden werden – das ist das Bestreben des FLVW. Offen ist der Termin, Hoffnung kommt von Verbandsseite.

  • Verband und Vereine einigen sich auf sportliche Lösung
  • Wohl keine Geisterspiele
  • Sieger steht im DFB-Pokal 2020/21

Der Westfalenpokal soll auf sportlicher Ebene entschieden werden – das ist zumindest das Bestreben des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes (FLVW). Offen ist allerdings der Termin. Hoffnung kommt von Verbandsseite. 

In einer Videokonferenz hatten sich Verbands und Vereinsvertreter zusammengeschaltet, um über die aktuell unterbrochene Pokal-Saison zu beraten. Beide Halbfinals und das Endspiel um den Westfalenpokal stehen noch aus. Oberligist SV Schermbeck empfängt die SpVg. Hagen 11 (Landesliga), Regionalligist SV Rödinghausen muss bei Oberligist RSV Meinerzhagen antreten. Aufgrund der behördlichen Verfügungen im Zuge der Corona-Pandemie ist derzeit so gut wie ausgeschlossen, dass die Spiele vor dem 31. August ausgetragen werden können.

Sportliche Lösung "sei ganz klar die fairste"

Die Pokalsaison auf sportlicher Ebene zu beenden sei die „ganz klar die fairste Lösung“, betont Manfred Schnieders, Vizepräsident Amateurfußball, vom FLVW. Vom Verband waren auch Präsident Gundolf Walaschewski sowie Pokalspielleiter Klaus Overwien und Reinhold Spohn (Vositzender Verbands-Fußball-Ausschuss) zugeschaltet.

Geisterspiele – wie in der Bundesliga angedacht – wollen Verband und Vereine vermeiden: Schermbecks Vorsitzender Fußball, Michael Steinrötter, erklärt: „Wir sollten es gemeinsam schaffen – wann auch immer – die Spiele möglichst unter normalen Bedingungen zu absolvieren.“ Hoffnung macht der Verband: Der Westfalenpokal sei nicht an die Spielzeit gekoppelt, erklärt Schnieders: „Somit können wir den Pokalwettbewerb getrennt von Entscheidungen über die Meisterschaftswettbewerbe betrachten.“

Da auch der Start der DFB-Pokal-Saison 2020/21 noch unklar ist und von der restlichen Terminierung der aktuellen Bundesliga-Saison abhänge, verschiebe sich die Meldetermin für die DFB-Pokal-Teilnehmer aus den Landesverbänden entsprechend, erläuterte Schnieders, der gleichzeitig Pokalspielleiter auf DFB-Ebene ist.

Qualifikationsspiel um DFB-Pokal-Teilnahme

Neben dem Sieger im Westfalenpokal meldet der FLVW als zweitgrößter Mitgliedsverband einen zweiten Teilnehmer für die erste DFB-Pokal-Hauptrunde. Seit einigen Jahren wird dieser in einem Qualifikationsspiel zwischen dem Meister der Oberliga Westfalen und dem besten westfälischen Regionalligisten ermittelt. Hier kommen aktuell neben Rödinghausen, der SC Verl und der SC Wiedenbrück in Frage. Das Qualifikationsspiel soll nach Möglichkeit ebenfalls sportlich ausgetragen werden.

Für den 14. Mai ist die nächste Videokonferenz zwischen Verband und Vereinen anberaumt.

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