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Im Blickpunkt: Schiedsrichter Marian Zabell schlichtet hier einen Disput von Hordels Keeper Kampschäfer mit Erkenschwicks Philipp Mandla (verdeckt).

Fußball - Spvgg. Erkenschwick

Ein Pfiff, ein Finger, ein Stoß und ein Sonderbericht

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BOCHUM/OER-ERKENSCHWICK - Das 2:2 bei TuS Hordel hat für Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick ein Nachspiel. Schiedsrichter Marian Zabell (Dortmund) hat einen Sonderbericht angefertigt.

Der Unparteiische wurde beim Gang in die Kabine von einem Zuschauer in einem Erkenschwicker Trikot erst verbal attackiert und offenbar auch vor die Brust gestoßen. Umstehende Zuschauer griffen sofort ein und stoppten so den Übergriff. Die Szene ist unstrittig und wird wohl dazu führen, dass die Spvgg. Erkenschwick eine Geldstrafe aufgebrummt bekommt.

Spvgg.-Trainer René Lewejohann entschuldigte sich während der folgenden Pressekonferenz für das Verhalten des Zuschauers. Was aber zum Ausraster geführt hat, ist nun die Frage.

In den einschlägigen Foren wird eine Szene kurz vor Spielschluss als Auslöser ausgemacht. Nach einem Foulspiel an Erkenschwicks Dennis Kündig direkt vor den Erkenschwicker Fans beim Spielstand von 2:1 für die Gäste, hatte der Unparteiische von einer Bestrafung des Hordelers René Michen abgesehen.

Es folgten wütende Proteste von der Tribüne. In Zuge dessen soll der Referee – so meinen es Zuschauer gesehen zu haben – den Spvgg.-Fans den Mittelfinger gezeigt haben.

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