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Alle weg: (v.l.) Martin Baß, Matthias Gellner und Ingo Finkenstein sind nicht mehr für die Spvgg. Erkenschwick tätig. 

Jugendfußball

Spvgg. Erkenschwick: Finkensteins müssen gehen - mit diesem Duo will die Jugend weitermachen 

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Gerade erst hatte Ingo Finkenstein, Sportlicher Leiter der Jugend der Spvgg. Erkenschwick, stolz verkündet, alle Trainerposten besetzt zu haben. Jetzt müss er und der Geschäftsführer gehen. Es gibt aber Nachfolger.  

  • Spvgg. Erkenschwick trennt sich von Ingo und Michele Finkenstein. 
  • Holger Gehrmann und Andreas Giehl sollen die Jugendabteilung leiten. 
  • Zukunft von Martin Baß noch nicht geklärt. 

Die Spvgg. Erkenschwick hat sich mit sofortiger Wirkung vom Sportlicher Leiter der Jugend, Ingo Finkenstein, und von Jugendgeschäftsführer Michele Finkenstein getrennt, wie der erste Vorsitzende Olaf May bekannt gab. Am Donnerstagabend hatte May die beiden Funktionäre von seiner Entscheidung unterrichtet. „Die beiden haben gute Arbeit geleistet, man kann ihnen auch nichts vorwerfen“, sagt Olaf May. 

Überqualifiziert für Erkenschwick?

„Vor ein paar Jahren, als wir in der Jugend noch richtig gut aufgestellt waren, wären sie sicher auch die richtigen Leute für unseren Verein gewesen. Jetzt, wo andere in dem Bereich weit an uns vorbeigezogen sind, sind andere Dinge gefordert. Viele bei uns im Umfeld leben noch von der Vergangenheit, von den guten alten Zeiten. Wir sind aber in der Gegenwart. Und die sieht so aus, dass wir in Konkurrenz zu Grün-Weiß oder Titania stehen.“ Die Geschicke der Jugend sollen nach Mays Vorstellung Holger Gehrmann (sportlicher Bereich) und Andreas Giehl (organisatorischer Bereich) übernehmen. 

Vorstandssitzung am Montag mit May 

„Am Montag werden wir uns zu einer Vorstandssitzung treffen, wo Olaf May das Konzept vorstellen will“, sagt Giehl, der auch Geschäftsführer des Gesamtvereins und Pressesprecher ist. Die Zukunft des aktuellen Jugendleiters Martin Baß ist noch nicht geklärt. Ingo Finkenstein hat die Nachricht von der Trennung überrascht. „Ich bin schon auch enttäuscht“, sagt er auf Nachfrage. 

Enttäuschung bei Finkenstein ist groß

„Wir hatten die mündliche Zusage, dass es mit uns weitergehen soll“, erklärt Finkenstein, der in „größter Not“ (O-Ton) mit seinem Neffen Michele Finkenstein erst im November zur Spvgg. gewechselt war. „Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Im Gegenteil: Ich bin schon ein wenig stolz darauf, wie wir das hier hinbekommen und in die richtigen Bahnen gelenkt haben. Jetzt fühlt es sich natürlich so an, als ob wir unsere Schuldigkeit getan hätten und daher gehen können“, sagt er.

Die Trainerposten bei der Spvgg. Erkenschwick sind besetzt. 

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