Von Bertlich in den Katzenbusch: Sebastian Freudenreich (Mitte) schließt sich der DJK Spvgg. Herten an. 
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Von Bertlich in den Katzenbusch: Sebastian Freudenreich (Mitte) schließt sich der DJK Spvgg. Herten an.

Fußball 

Ein Trio aus Bertlich, zwei Neue aus Langenbochum:  DJK Spvgg. Herten verstärkt den Kader 

  • Olaf Krimpmann
    vonOlaf Krimpmann
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Sascha Vitolins bleibt Trainer bei A-Kreisligist DJK Spvgg. Herten und freut sich auf Neuzugänge von den Nachbarn SuS Bertlich und BW Westfalia Langenbochum.

  • Die DJK Spvgg. Herten verpflichtet Sebastian Freudenreich, Simon Triefenbach und Dominik Zollhofer von SuS Bertlich. 
  • Trainer Sascha Vitolins beendet seine Torwartkarriere und konzentriert sich voll auf den Trainerjob. 
  • Leon Bibol sucht sein Glück in der Landesliga bei BW Westfalia Langenbochum.   

Bei den Kaderplanungen für die neue Saison ließ die DJK Spvgg. Herten den Blick in die unmittelbare Nachbarschaft schweifen. Vom Liga-Rivalen SuS Bertlich wechseln gleich drei Kräfte in den Katzenbusch: Sebastian Freudenreich, Simon Triefenbach und Dominik Zollhofer. Aus der Kreisliga-B-Mannschaft von BW Westfalia Langenbochum kommen Marcel Tadyszak und Jonas Kryzun. Im Gegenzug wird Leon Bibol in den Langenbochumer Landesliga-Kader wechseln; Urgestein Andreas Wolf folgt Kevin Korinth, der als Trainer die BWWL-Reserve übernimmt. Die Planungen bei der DJK Spvgg. sind damit nicht abgeschlossen, so der Abteilungsleiter Fußball, Thorsten Gringel.

Weitere Gespräche laufen

Weitere Gespräche laufen, allerdings hat der Klub – wie alle anderen – in diesen Tagen auch mit anderen offenen Fragen, Problemen und Unsicherheiten zu kämpfen. Da tut es gut, dass auf der Trainerbank Klarheit herrscht: Sascha Vitolins gibt weiter das Kommando in der Kreisliga A. „Vito“ geht im Sommer in seine dritte Saison als verantwortlicher Übungsleiter des Tabellenelften der Kreisliga A2. In der neuen Spielzeit haben Verein und Coach einiges vor. „Die letzten beiden Jahre waren vielleicht nicht ganz so glücklich. Wir haben uns als Mannschaft unter Wert verkauft, vielleicht auch, weil der Kader zu klein war“, so der 43-Jährige. „Jetzt aufzuhören, wäre kein guter Zeitpunkt. Ich glaube, dass das Potenzial im Verein vorhanden ist und wir mit dem neuen Kader die Chance haben, hier etwas zu entwickeln.“

"Vito" und "Freude" langjährige Freunde 

Dazu beitragen sollen einige etablierte Spieler. Mit Sebastian Freudenreich, der von SuS Bertlich in den Hertener Süden wechselt, verbindet Vitolins eine langjährige Freundschaft. „Er, aber auch Simon Triefenbach und Dominik Zollhofer, sind erfahrene Spieler, die auf unterschiedlichen Positionen spielen können. Marcel Tadyszak und Jonas Kryzun bringen als junge Spieler jede Menge frischen Wind rein“, erläutert Vitolins die Personalien. In dieser Woche ist die Mannschaft ins Training eingestiegen. Der Verein hatte der Stadt ein Hygienekonzept vorgelegt – an ein Training, wie man es in der Kreisliga A üblicherweise kennt, ist aber auch im Katzenbusch noch lange nicht zu denken. 

Vitolins beendet Torwartkarriere 

Trainer Vitolins schließt ein Comeback zwischen den Pfosten aus. Ausgerechnet eine Woche vor dem Corona-bedingten Saisonabbruch hatte es den Torhüter schwer erwischt: Am 1. März riss sich Vitolins in der Partie bei RW Erkenschwick Kreuz- und Innenband sowie Außenmeniskus. Mittlerweile kann der 43-Jährige sich wieder ohne Gehhilfen fortbewegen. „Ich war bei den Ärzten in guten Händen“, sagt Vitolins. Aber diese Verletzung habe ihm dann doch signalisiert, dass es Zeit sei, endlich aufzuhören und sich ab sofort nur noch aufs Coaching zu fokussieren.

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