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Erkenschwicker Torjubel nach dem 1:1 in Deuten: Die Fans der Spvgg. haben Ahmet Inal nach nur drei Monaten am Stimberg bereits fest ins Herz geschlossen.

Fußball

Spvgg.: Mit Stirn und Spann

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OER-ERKENSCHWICK - Die Spvgg. Erkenschwick nimmt wieder Kurs auf den Kreispokal. Der 2:1-Erfolg beim SV Rot-Weiß Deuten und der Einzug ins Halbfinale waren allerdings ein schweres Stück Arbeit.

Wenn ein Stürmer regelmäßig ins Schwarze trifft, ist gern von einem „Lauf“ die Rede. Wie er beginnt? Warum er endet? Das gehört zu den großen Geheimnissen des Fußballs. Fest steht: Ahmet Inal, stürmender Co-Trainer des Westfalenligisten Spvgg. Erkenschwick, hat gerade einen solchen. 65 Minuten rackerte sich Timo Conde als Erkenschwicker Spitze beim Bezirksligisten RW Deuten vergeblich ab. Dann kam Inal. Etwas mehr als eine Minute war der Routinier auf dem Rasen, als Deniz Bastürk aus dem Mittelfeld einen Pass steil in den Strafraum der Gastgeber auf Sascha Drepper schickte. Der zog ab, der Ball prallte – noch abgefälscht – an die Latte und von dort auf die Stirn Ahmet Inals: Das 1:1 mit dem ersten Ballkontakt. Dass es der 34-Jährige auch mit dem Fuß kann, ist hinlänglich bekannt: In der 87. Minute nahm Inal ein Zuspiel Dreppers auf, schüttelte Verteidiger Jan Deckers ab und schoss mit Vollspann flach ins Eck – 1:2. Die Entscheidung. Hinterher wollte Inal nicht alles seinem „Lauf“ und damit dem Zufall zuschreiben. „Dafür musst du dich schon richtig bewegen und im Strafraum gut stehen“, sagte der treffliche Schütze. Inal belohnte seine Elf für eine engagierte, temporeiche zweite Hälfte. In der ersten wirkte der Erkenschwicker Auftritt im Dorstener Norden doch etwas pomadig. Rot-Weiß Deuten, Tabellendritter der Bezirksliga 11, zog sich zwar weit zurück und verteidigte konzentriert, wusste sich aber auch immer wieder zu befreien. Jan Pohlmann köpfte in der 35. Minute nach Eckball zum 1:0 ein. Kurz vor der Pause bot sich Nico Mueller eine kapitale Chance zum 2:0. Der bestens freigespielte Deutener schob den Ball am langen Eck vorbei ins Toraus. „So schlecht habe ich uns in der ersten Halbzeit nicht gesehen. Was fehlte, war der Zug zum Tor“, sagte Spvgg.-Trainer René Lewejohann danach. „Aber man muss auch den Gegner loben: Deuten hat das ganz stark gemacht. In der zweiten konnten wir den Klassenunterschied deutlich machen.“ Und dank Inal das Spiel drehen.

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