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So darf es gerne weitergehen: Die Spvg. Erkenschwick bejubelt die 2:0-Führung in Hassel. Dennis Konarski zeigt auf Kevin Lehmann (21), der an beiden Erkenschwicker Treffern maßgeblich beteiligt war.

Fußball

TuS 05 und Spvgg. zählen zu den Gewinnern

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  • Thomas Braucks
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MARL/OER-ERKENSCHWICK - Der erste Spieltag des Jahres hat an der Spitze der Westfalenliga gleich für Turbulenzen gesorgt. Der TuS 05 Sinsen und die Spvgg. Erkenschwick zählen zu den Gewinnern. Was auch an einem Traumtor im Sauerland liegt.

Selbstverständlich hat auch Toni Kotziampassis den Treffer des Wochenendes inzwischen irgendwo im Netz gesehen. „Respekt. Das hat er gut gemacht“, sagt der Trainer des TuS 05 Sinsen über Nicholas Herrmann. Der Angreifer der SG Finnentrop/Bamenohl hatte am Sonntag das Verfolger-Duell beim RSV Meinerzhagen spektakulär entschieden. Als Herrmann in der 56. Minute im Mittelkreis ein allzu lässiger Fehlpass des Meinerzhageners Demir vor die Füße rollte, fackelte er nicht lange – und jagte den Ball aus 45 Metern zum 0:1 ins Tor. Finnentrop/Bamenohl hat nun mit dem Topfavoriten gleichgezogen, Sinsen den Vorsprung an der Tabellenspitze durch den 3:1-Erfolg beim Tabellenletzten Kirchhörde auf sieben Punkte aufgebaut. Ein Fass hat der Klub aber nicht aufgemacht, als die Nachricht von Meinerzhagens Niederlage die Runde machte. Trainer Kotziampassis: „Einer der Spieler hat sofort gesagt: Lasst uns weiter auf uns schauen! Das hat mir gefallen. Ich habe den Eindruck, dass hier alle sehr fokussiert sind.“ Das Erstaunliche für Sinsens Trainer am ersten Spieltag: Der RSV Meinerzhagen, der in der Winterpause weiter kräftig aufgerüstet hatte, schlug in der Vorbereitung Ober- und Regionalligisten wie FC Brünninghausen oder RW Oberhausen. „Wir dagegen haben zuletzt jedes Testspiel verloren. Man sieht eben: Für all das kann man sich nichts kaufen.“ Mutige Aufstellung wird belohnt Als es am Sonntag darauf ankam, war der TuS 05 da. So wie die Spvgg. Erkenschwick am Hasseler Lüttinghof. Dort zahlte sich die mutige Aufstellung von Trainer Ahmet Inal aus: Mit Eleftherios Ilias (20) links in der Viererkette, Skandar Soltane (20) auf den Flügeln und Timo Conde (20) bot der Übungsleiter bei YEG Hassel drei Jungspunde auf. In einem bisweilen hitzigen Spiel musste vor allem Soltane einiges einstecken, kam aber – trotz zweier extrem rüder Attacken – unverletzt durch die 90 Minuten. Und Conde beendete seine lange Torflaute in beeindruckender Manier: Sein Führungstreffer in der 19. Minute, zugleich sein erstes Meisterschafts-Tor für die Spvgg., war abgeklärt erzielt. Ein strammer Schuss auf regennassem Kunstrasen, der flach im Eck einschlug. Trainer Inal hatte Conde für eine starke Vorbereitung mit dem Startelf-Einsatz belohnt: „Er ist auf dem richtigen Weg. Er hat gezeigt, dass er kaltschnäuziger wird. Dass er einen guten Instinkt mitbringt, wussten wir längst.“ Den wird Schwarz-Rot auch am kommenden Sonntag brauchen. Schließlich empfängt die Stimberg-Elf dann den RSV Meinerzhagen – und könnte sich mit einem Erfolg sogar selbst in der Spitzengruppe der Westfalenliga 2 zurückmelden.

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