Der Schermbecker Lukas Steinrötter (l.) klärt vor seinem Meinerzhagener Gegenspieler Raphael Gräßer, was Tim Treude im Hintergrund aufmerksam verfolgt.
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Der Schermbecker Lukas Steinrötter (l.) klärt vor seinem Meinerzhagener Gegenspieler Raphael Gräßer, was Tim Treude im Hintergrund aufmerksam verfolgt.

Fußball

Westfalenpokalfinale in Kaiserau: Hat es der SV Schermbeck in die erste DFB-Pokal-Hauptrunde geschafft?

  • Meike Holz
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  • Thomas Braucks
    Thomas Braucks
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Oberligist SV Schermbeck stand zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte im Finale um den Krombacher-Westfalenpokal. Gegner im Sportcentrum Kaiserau war Ligarivale RSV Meinerzhagen. So lief‘s.

  • Der SV Schermbeck hat das Finale um den Krombacher-Westfalenpokal mit 0:2 verloren und den Einzug in die erste DFB-Pokal-Hauptrunde verpasst.
  • Der Vertreter aus dem Fußballkreis Recklinghausen verkaufte sich gegen den Favoriten RSV Meinerzhagen teuer, verlor aber unglücklich mit 0:2.
  • Die Treffer für den RSV erzielten Nik Kunkel per Elfmeter kurz vor der Pause und Musa Mankay Sesay in der turbulenten Nachspielzeit.

Fast hätten sich die eigenen Pokalgesetze bewahrheitet. Der SV Schermbeck hat am Samstagabend den RSV Meinerzhagen im Finale um den Krombacher-Westfalenpokal gehörig ins Wanken gebracht, musste sich am Ende dem Favoriten aber mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Die Mannschaft von Sleiman Salha begann sehr couragiert und versuchte, seinen Oberliga-Rivalen mit frühem Pressing nicht in Tritt kommen zu lassen. Das gelang allerdings nur in der Anfangsviertelstunde. Mit zunehmender Spielzeit übernahm Meinerzhagen das Kommando.

Elfmeter verhilft dem RSV Meinerzhagen zur Führung

Ron Berlinski hatte die beste Chance zur RSV-Führung: Nach einer Ecke schraubte er sich vor dem Tor von Cedric Drobe hoch und köpfte am Schermbecker Keeper vorbei. Im letzten Moment rettete Bilal Can Özkara den SVS (30.). Unmittelbar vor dem Pausenpfiff legte der Favorit dann doch vor: Im Zweikampf zwischen Belinski und dem Schermbecker Mike Jordan im SVS-Strafraum kam es zu einem Kontakt. Schiedsrichter Alexander Ernst entschied sofort auf Elfmeter, den Nik Kunkel zum nicht unverdienten Meinerzhagener 1:0 verwandelte (45.+1).

Sogar Keeper Cedric Drobe stürmt mit

Davon zeigte sich das Salha-Team in der zweiten Halbzeit unbeeindruckt. Der eingewechselte Ex-Erkenschwicker Bernad Gllogjani belebte spürbar das Schermbecker Spiel und hatte auch die erste Riesenchance zum Ausgleich: Nach einer Özkara-Flanke traf er den Pfosten und setzte den Nachschuss am Meinerzhagener Tor vorbei (61.). Der Favorit wackelte nun bedenklich. Schermbeck, das im Halbfinale gegen die SpVg. Hagen gewonnen hatte, verpasste es jedoch, sich für seinen Einsatz zu belohnen und mit dem Ausgleich ein Elfmeterschießen, das nicht unverdient gewesen wäre, zu erzwingen. Maik Habitz scheiterte an RSV-Keeper Johannes Focher, der soeben noch den Ball um den Pfosten lenken konnte (83.). Fatmir Feratis Freistoß aus 22 Metern traf nur die Latte, wie auch der Kopfball von Kevin Mule-Ewald nur ans Aluminium knallte (88.). Weil SVS-Schlussmann Drobe beim letzten Eckball mit nach vorn gegangen war, hatte Musa Mankay Sesay ein leichtes Spiel, von der Mittellinie ins leere Tor zu treffen – 0:2 (90+4.). In der kommenden Woche finden die Finalspiele im Kreispokal beim FC Marl statt. An diesem Wochenende finden die ersten Kreispokalspiele der neuen Saison statt. Das Endspiel bei den Frauen hat der 1. FFC Recklinghausen gegen SSV Rhade gewonnen.

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