Finn Wortmann und Jyhad Seklawi feiern ein Tor.
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Hatten auch in Delbrück Grund zum Jubel: Finn Wortmann und Jyhad Seklawi.

Fußball

Erkenschwick dreht auf - Sinsen schlägt zurück

  • Thomas Braucks
    vonThomas Braucks
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Das steht fest: Langweilig war der Fußball-Sonntag in der Westfalenliga 1 nicht. Die Spvgg. Erkenschwick setzte sich in einem rasanten Spiel beim Tabellenzweiten Delbrücker SC durch, der TuS 05 Sinsen erkämpft ein 2:2 beim SV Rödinghausen II. Durch ein Tor in der 88. Minute.

Die Spvgg. Erkenschwick zeigte beim SC Delbrück eine famose Leistung. Über ein sicheres Mittelfeldspiel mit Gökdemir als zentraler Figur wurden die Bälle je nach Lage verteilt. Mal über die starke linke Seite mit Soltane und Jyhad Seklawi, mal über die flotten Finn Wortmann und Christian Warnat auf der rechten.

Eigentlich hätte der Gast aus dem Vest früh in Führung gehen können: Einmal strich ein Kopfball von Arian Phil Schuhwirth nach Flanke von Warnat knapp über das Tor, ein anderes Mal löffelte Marcel Klakus den Ball nach toller Vorarbeit von Soltane über das Tor.

Skander Soltane trifft doppelt

Insofern kam das 1:0 durch Lennard Rolf wie eine eiskalte Dusche über die bis dahin überlegene Gäste-Elf (28.). Aber nach einem Eckstoß kam Finn Wortmann im Nachsetzen noch an den Ball und brachte ihn zum 1:1 im DSC-Tor unter (30.). Erkenschwick war wieder am Drücker: Nach Foul an Wortmann setzte Skander Soltane den fälligen Strafstoß sicher zum 1:2 ins Tor (38.).

Nach dem 2:2 erneut durch Rolf (58.) besaß die Spvgg. in der Schlussphase die besseren Sturmqualitäten. Seklawi erzielte in der 70. Spielminute mit der Fußspitze das 2:3 – und Soltane machte mit einem Solo zum 2:4 alles klar (90.). Erkenschwick Trainer Trainer David Sawatzki hatte wenig auszusetzen an dem Auftritt seiner Truppe: „Bei zwei, drei Momenten waren wir nicht im Bilde – da macht Delbrück die Tore.“

Sein Kollege Detlev Dammeier, ehemals Fußball-Profi bei DSC Arminia Bielefeld und Hamburger SV, nahm das Ergebnis mit brummiger Miene hin. Hinter ihm feierten die mitgereisten Fans der Spvgg. mit der Mannschaft lautstark den Coup auf dem Kunstrasen im Stadion Laumeskamp.

TuS 05 Sinsen: „Wir haben den Fluch besiegt“

Angetan von der Leistung seiner Mannschaft war auch Michael Schrank, Trainer des TuS 05 Sinsen. Die holte mit dem 2:2 beim SV Rödingshausen endlich den ersten Auswärtspunkt. Olcay Yilmaz schoss die Gäste in Führung (9.). Sinsen hatte gute Möglichkeiten zu erhöhen, etwa bei Lorenz Niedrigs Latten-Kopfball (21.).

Mit dem ersten Toschschuss glichen die Gastgeber aus: Güven Kaplan hielt in der 44. Minute den Fuß in eine Hereingabe und traf zum 1:1. Schmeichelhaft für die Regionalliga-Reserve. Nach der Pause sahen die nur knapp 50 Zuschauer auf dem Nebenplatz des Häcker-Wiehenstadions eine ausgeglichene Partie.

Die beste Chance zur Führung hatte zunächst der TuS 05 Sinsen: Bei einem Konter steuerte Lorenz Niedrig im Voll-Sprint aufs Rödinghauser Tor zu, setzte den Ball aber ans Außennetz (64.). Das Tor fiel auf der Gegenseite: SVR-Kapitän Fynn Hagen Rausch-Bönki war bei einer Unachtsamkeit der Sinsener Abwehr zur Stelle und traf zum 2:1 (77.). Der TuS 05 steckte nicht auf, und in der 88. Minute verlängerte Tugay Tekin einen Yilmaz-Eckball zum verdienten 2:2. ins Tor..

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