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Einfach mittendurch: Umut Berke gehörte im Kreispokal zu den auffälligsten „Schwickern“.

Fußball

Erkenschwick zurück im Stadion, Sinsen mit Sorgen nach Wickede

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Unter hoch unterschiedlichen Voraussetzungen starten die Fußballer der Spvgg. Erkenschwick und des TuS 05 Sinsen an diesem Sonntag (11. August) in die Westfalenliga-Spielzeit der Fußballsaison 2019/2020. 

Erkenschwick erwartet am Sonntag Aufsteiger SV Sodingen (Anstoß: 15 Uhr). Erstmals in diesem Jahr wollen die Schwarz-Roten im Stimberg-Stadion antreten. Das ehrwürdige Rund soll von nun an wieder feste Heimspielstätte der "Schwicker" sein, sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen. „Wir haben eins der schönsten Stadien in der Umgebung“, sagt Trainer Ahmet Inal, der sich wie die Mannschaft auf die Rückkehr ins Stadion freut.

Ahmet Inal erwartet ein temporeiches Spiel 

Sportlich dürfte die Partie gegen Aufsteiger Sodingen kein Selbstläufer werden. „Sodingen hat zwar einen kleinen Umbruch hinter sich, aber gute Leute geholt“, sagt Erkenschwicks Trainer. Tim Kilian etwa hat den SVS nach dem Aufstieg verlassen, mit Dennis Konarski dafür wechselte ein weiterer Ex-Schwicker ins Glück-Auf-Stadion.

Ahmet Inal erwartet ein temporeiches Spiel: „Weil das auch die Ausrichtung der Sodinger ist“. Bis auf den urlaubenden Sören Stauder sowie die angeschlagenen Kevin Hegel und Florian Gabisch kann der Trainer voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen, was die Sache nicht leichter macht. Inal: „Wir Trainer werden Samstag und Sonntagfrüh nochmals die Köpfe zusammenstecken und dann entscheiden, wer gegen Sodingen aufläuft.“

Toni Kotziampassis nach Pokal-Aus noch immer sauer

Einen Kopf wird sich bis dahin auch Toni Kotziampassis machen müssen, mit dem TuS 05 Sinsen tritt der 46-Jährige im Pappelstadion in Dortmund bei Westfalia Wickede an. Grund: Die 0:3-Pokalpleite beim A-Ligisten GW Erkenschwick liegt dem Übungsleiter noch schwer im Magen.  „Es standen viele auf dem Platz, die den Anspruch hatten, Sonntag spielen zu wollen“, sagt der 46-Jährige. „Wer in Wickede auf dem Platz stehen wird, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.“ Kotziampassis vermisste in einem Team die Gier, die es gegen einen kampfstarken Gegner eben auch braucht.

Westfalia Wickede ist daher ein mehr als nur unbequemer Gegner. „Das ist eine körperlich starke Mannschaft, da müssen sich unsere jungen Burschen wehren. Da brauche ich Typen, die zu einhundert Prozent in die Zweikämpfe gehen“, sagt der Trainer.

Definitiv nicht mit von der Partie sein werden Tugai Tekin und Gerard Lubkoll, letzterer laboriert noch an Kniebeschwerden. Ob Sven Jürgens, langjährige Stammkraft zwischen den Pfosten, im Pappelstadion ins Torzurückkehren wird, ist offen. Jürgens konnte in der Vorbereitung kaum trainieren.
 

  

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