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Ab durch die Mitte: Sinsens Johannes Engel (M.) sorgte gegen den Kirchhörder SC für viel Schwung.

Fußball _ Westfalenliga

Feuertaufe für den Spitzenreiter

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MARL - Angeschlagene Gegner können bekanntlich besonders gefährlich sein. Und dieser Gegner ist angeknockt. Ein Tor, null Punkte: Beim wieder mal hoch eingeschätzten FC Iserlohn hat die neue Saison in der Westfalenliga 2 begonnen, wie die alte endete: im Formtief. Schon ist von einem kapitalen Fehlstart die Rede.

„Die Vorstellung war eine einzige Enttäuschung“, kommentierte Trainer Christian Hampel die 0:3-Pleite beim DSC Wanne-Eickel. Deshalb: Wenn am Sonntag im Hemberg-Stadion gegen Überraschungs-Tabellenführer TuS 05 Sinsen die Luft nicht brennt, wann dann? TuS-Trainer Toni Kotziampassis misst den Iserlohner Ergebnissen keinen großen Wert bei. „Die hatten Erkenschwick und Wanne. Da kann man schon mal verlieren“, sagt der Übungsleiter. „Wenn wir so ein Programm zum Auftakt gehabt hätten, wären wir jetzt sicher auch nicht ganz oben.“

Statt Erkenschwick und Wanne hießen die Sinsener Gegner Horst-Emscher und Kirchhörde. „Die muss man zwar erst mal schlagen“, findet Kotziampassis. „Aber total euphorisiert sind wir deshalb nicht.“ Doch: Sollte der TuS 05 in Iserlohn nachlegen, dürfte das Stimmungsbarometer im Klub kräftig steigen. „Aber das wird schwer“, sagt Trainer Kotziampassis. „Vor allem in der Offensive hat Iserlohn Riesenqualität.“ Doppel-Torschütze Speker fällt vorerst aus Da brauche es schon eine gute Tagesform und einen überzeugenden Matchplan. An dem wurde beim TuS 05 im Abschlusstraining gestern noch gearbeitet, denn Kotziampassis muss umbauen: Neuzugang Marius Speker hat sich beim 5:0 gegen den Kirchhörder SC am Sprunggelenk verletzt. Zwei Treffer hat Speker schon erzielt – ein erstklassiger Einstand des 19-Jährigen. Nun aber trägt Sinsens Angriffsspitze erst einmal eine Gips-Schiene. So wie Marvin Piechottka, der ebenfalls ausfällt. Wie Toni Kotziampassis seinen körperlich robusten Jungstürmer ersetzen will, verrät er nicht. Nur so viel: „Taktisch sind wir recht flexibel.“ Der TuS 05 könne auch mit zwei Spitzen oder drei Angreifern agieren. „Wir werden uns nicht verstecken und Fußball spielen. Das Selbstbewusstsein sollte die Mannschaft haben.“

FC Iserlohn - TuS 05 Sinsen; So., 15 Uhr Hemberg-Stadion; Navi: Immermannstraße 10, 58636 Iserlohn.

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