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Starke Leistung: Der Hülser Nils Fabisiak (o.) behauptet sich gegen Horsts Kapitän Cedrick Hupka.

Fußball - Westfalenliga

Kein Sieger im Kellerduell

GELSENKIRCHEN/MARL - Dieses Ergebnis nutzt keiner der beiden Mannschaften: Im Duell der Westfalenliga-Kellerkinder SV Horst-Emscher und TSV Marl-Hüls gab es am Sonntag keinen Sieger. Die Begegnung endete leistungsgerecht 1:1 (0:1).

In einem zerfahrenen Spiel auf durchwachsenem Niveau gelang es den Gästen nicht, die Pausenführung zu verteidigen. Für einen Auswärtssieg hätten die Hülser ihre Konter besser abschließen müssen.

Außerdem verlor der TSV nach dem Seitenwechsel Angreifer Andre Töppler, der sich ohne Fremdeinwirkung eine schwere Muskelverletzung zugezogen hatte (52.) und vermutlich einige Wochen ausfällt.

„Haben bis zur Pause nicht stattgefunden“

In einer langweiligen ersten Hälfte waren die Rededuelle der beiden Trainer Jens Grembowietz (Horst-Emscher 08) und Oliver Ridder (TSV Marl-Hüls) noch das Spannendste. Die Hausherren wirkten absolut harmlos. „Wir haben bis zur Pause gar nicht stattgefunden“, schimpfte ihr Coach nachher.

Großen Anteil am Hülser Führungstreffer trug Nils Fabisiak, der auf der linken Abwehrseite eine gute Leistung zeigte. Nach einem Hackentrick von Philip Breilmann setzte Fabisiak einfach mal nach, eroberte den Ball und wurde dann von Johannes Sabah am Strafraumrand zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Töppler sicher (23.).

Erst eine Viertelstunde nach dem Führungstreffer wurde es vor dem Hülser Tor gefährlich. Cedrick Hupkas leicht abgefälschter Schuss wurde jedoch die Beute von Nils Martens. Im Gegenzug zog Töppler knapp am Horster Tor vorbei. Nur zwei Minuten später nahm Murat Berberoglu eine Flanke von Norman Seidel volley. Martens parierte fantastisch.

Im zweiten Durchgang erhöhte Horst eindeutig die Schlagzahl, ohne spielerisch zu brillieren. Der TSV sorgte zu selten für Entlastung. Hupka hatte aus spitzem Winkel den Ausgleich auf dem Fuß, zielte aber weit drüber (59.). Kurz danach landete eine Horster Ecke am Außennetz.

Es folgte eine gute Phase der Gäste: Erst kombinierte Moritz Isensee bei einem Entlastungsangriff gut mit Bastian Kniza; im Abschluss scheiterte er aber an Keeper Ibrahim Omeirat (62.).

Die Gäste lassen sich zu weit zurückfallen

Drei Minuten später stand der junge Stürmer wieder im Mittelpunkt. Diesmal traf er eine unglückliche Entscheidung, als er den eingewechselten Mohamed Bamba einsetzen wollte, statt selbst den Abschluss zu suchen.

Anschließend zogen sich die Blau-Weißen zu weit zurück. Die Gastgeber suchten die Zweikämpfe, um zu Freistößen zu kommen. Eine solche Situation führte zum 1:1. Yüksel Terzicik brachte den Ball aus dem Halbfeld scharf vors Tor. Er schlug, ohne von einem anderen Spieler berührt worden zu sein, im Hülser Kasten ein (81).

120 Sekunden später fast eine Dublette. Diesmal lenkte Ali Serhan den Ball von Terzicik über die Linie, stand dabei jedoch im Abseits. Es blieb schlussendlich beim Remis, weil der Abwehrversuch des überragenden Andreas Ovelhey zum Glück am eigenen Tor vorbeiging (85.).

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