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Sinsens Doppeltorschütze: Marius Speker (M.)  wird nach dem 2:0 gefeiert.

Fußball

Spvgg. Erkenschwick und TuS 05 Sinsen bringen sich in Schwung fürs Derby

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Eine Woche vor dem Westfalenliga-Drby spielen Spvgg. Erkenschwick und TuS 05 Sinsen stark auf: Schwarz-Rot setzt sich beim SC Neheim mit 2:0 durch, Sinsen schlägt Hohenlimburg überraschend klar 3:0. 

  • Für den TuS 05 Sinsen ist der "Dreier" besonders wichtig.
  • Marius Speker trifft beim 3:0-Erfolg doppelt.
  • Umut Berke gelingt Traumtor für die Spvgg. Erkenschwick.

Besonders wichtig war der Erfolg für den TuS 05 Sinsen. Die Marler haben nun wieder satte zehn Punkte Vorsprung vor der Abstiegszone und können am kommenden Sonntag im Derby am Stimberg (Anpfiff: 15 Uhr) befreit aufspielen.

Mann des Nachmittags war Marius Speker, der kurzfristig Nusret Miyanyedi im Mittelfeld ersetzen musste. Speker erzielte beim 3:0-Sieg über den hoch gehandelten SV Hohenlimburg die beiden ersten Tore.

Sinsen hätte noch mehr Treffer erzielen können 

Zunächst verwertete er in der 33. Minute eine präzise Hereingabe von Gerard Lubkoll. Und kurz nach dem Seitenwechsel nahm er einen Pass von Julian Stöhr auf, lupfte den Ball frei vor SV-Torwart Jonas Schilling über ihn hinweg und kickte ihn anschließend zum 2:0 ein. 

Auf einen Ansturm des SV Hohenlimburg, die Partie noch zu drehen, warteten knapp 100 Zuschauer. Im Gegenteil: Sinsen kam noch zum 3:0 durchLorenz Niedrig, der einen Eckstoß von Kadrija einköpfte. Und hätte der TuS 05  gegen einen nicht in stärkster Besetzung angetretenen Gegner seine Chancen danach besser genutzt, der Sieg hätte noch viel deutlicher ausfallen können.

Spvgg-Trainer Sawatzki lobt seine Elf

Überzeugend gespielt, endlich den Abschluss gesucht und auch gewonnen: Nach einer durchweg guten Vorstellung ist die Spvgg. Erkenschwick mit einem 2:0 (1:0)-Sieg vom SC Neheim zurück ins Revier gekehrt. 

Der Trainer zeigte sich zufrieden. „Wir haben endlich mal den Abschluss gesucht“, meinte David Sawatzki: „Wie wir insgesamt aufgetreten sind, hat mir gefallen.“ Zugute kam den Gästen, dass sie nach 19 Minuten in Führung gingen. Ein in der Abwehr hängen gebliebener Ball landete vor den Füßen vonTimo Conde, die Erkenschwicker Spitze schaltete am schnellsten und stocherte den Ball ins Neheimer Netz.

Sören Stauder verhindert den Anschlusstreffer

Mit der Führung im Rücken gelang den Gästen in der Folgezeit vieles von dem, was der Trainer in der Vorwoche beim 0:1 gegen Wiemelhausen noch vermisst hatte: „Wir haben Druck über außen gemacht und auch aufs Tor geschossen.“ So entstand auch das 0:2 in der 62. Minute. Umut Berke sprintete vom Flügel Richtung Strafraum und zog ab. Es war ein Treffer der Marke „Traum-Tor“, wie er nicht an jedem Wochenende zu sehen ist. 

Allerdings hatten die Schwarz-Roten noch einige bange Minuten zu überstehen. Sören Stauder im Spvgg.-Tor verhinderte mit einer Doppelparade, dass Neheim der Anschluss gelang und Morgenluft wittern konnte. David Sawatzki: „Keine Ahnung, wie er den Nachschuss auch noch geholt hat.“ 

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