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Bissige Sinsener: Miguel Cornelius (am Boden) und Muhammed Aksu stoppen beim 1:0-Erfolg in Lünen Jeffrey Malcherek. Links Emre Köksal.

Fußball - Westfalenliga

Sinsen erwartet wieder ein Schlusslicht

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MARL - Sinsens Cheftrainer Toni Katziampassis nutzt die Herbstferien zu einer Stippvisite in der griechischen Heimat, Assistent Andreas Köhler hält beim Westfalenligisten die Stellung. Und muss sich dafür am Sonntag mit einer undankbaren Aufgabe herumschlagen. Um 15 Uhr empfängt der TuS 05 den Tabellenletzten BSV Schüren.

Schlusslicht? Da war doch was? Richtig: Am sechsten Spieltag (16. September) hatte Sinsen schon einmal einen Tabellenletzten zu Gast. Sinsen unterlag dem FC Lennestadt überraschend mit 0:1 – die einzige Heimpleite des TuS 05 in dieser Saison.

Natürlich weiß auch Andreas Köhler um die Konstellation. „Ich bin kein Typ, der lange zurückblickt. Jammern hilft nicht, und verloren ist verloren“, sagt Köhler. „Die Niederlage gegen Lennestadt hat nur einen Sinn, wenn wir am Sonntag gegen den BSV Schüren anders auftreten.“

Mit größerer Überzeugung, mit mehr Konsequenz, mit einer besseren Körpersprache. So verlangt es zumindest Andreas Köhler. Allerdings kennt der den Dortmunder Fußball besser als den im Kreis und ist überzeugt: Aufsteiger BSV Schüren hat sein Potenzial in der Westfalenliga 2 noch nicht komplett aufs Feld gebracht. „In Schüren spielen ein paar gut ausgebildete Jungs. Wenn sich die Mannschaft mal fängt, kann sie in der Liga sicher noch eine gute Rolle spielen.“

In Sinsen wird der BSV sein Glück wohl aus der Defensive heraus suchen. So wie jüngst bei der Spvgg. Erkenschwick.

Deshalb ist Andreas Köhler nicht böse darüber, dass beim TuS 05 der Naturrasenplatz aufgrund von Bauarbeiten gesperrt ist. Die Partie wird auf Kunstrasen angepfiffen. „Da läuft der Ball bei uns noch ein bisschen besser“, so der Sinsener Co-Trainer. „Gegen einen Gegner, der tief steht, ist das sicher kein Nachteil.“

TuS 05 Sinsen - BSV Schüren; So., 15 Uhr – Bezirkssportanlage Obersinsen.

Positiv auch, dass der TuS 05 Sinsen so gut wie komplett ist. Nur der angeschlagene Marius Speker muss weiter passen.

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