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In Gelsenkirchen jederzeit obenauf: Die Sinsener Patrick Goecke, Marius Speker und Miguel Cornelius (v.l.) stürzen sich ins Duell mit Horst-Emschers Felix Rudolf.

Fußball - Westfalenliga

Sinsen gegen Frust und Kirchhörde

MARL - Aus dem Pokalfrust soll Ligalust werden: „Wir haben unser Ausscheiden in Deuten analysiert. Jetzt zählt nur das Spiel am Sonntag. Die Mannschaft wird ganz anders auftreten“, versichert Trainer Toni Kotziampassis vor dem Heimspiel des TuS 05 Sinsen gegen den Kirchhörder SC.

Warum das junge Team im Kräftemessen mit dem Wulfener Bezirksligisten eine derart lustlose Larifari-Vorstellung gegeben hat, ist dem TuS-Trainer immer noch schleierhaft. „Jeder hat gesehen, dass wir mit der jungen Truppe viel Arbeit haben werden“, erklärt der 45-Jährige.

Gegen Kirchhörde dürfte das Durchschnittsalter der Startelf deutlich höher liegen als in Deuten, wo sich die Youngster den Schneid abkaufen ließen. Ausfallen wird neben Marvin Piechottka (Sprunggelenk) voraussichtlich Maurizio Fenu, der über muskuläre Probleme klagt und vorsorglich geschont wird. Auf der Kippe steht Dominik Grams.

Der Gast aus Dortmund hat sich in der Westfalenliga etabliert. „Sie sind sehr gut organisiert. Da dürfen wir uns nicht viele Fehler erlauben, sonst werden wir bestraft“, sagt Toni Kotziampassis, der den aktuellen Gegner selbst beobachtet hat. Außerdem spricht das Auftaktresultat – 1:1 gegen den Topfavoriten DSC Wanne-Eickel – für Kirchhörde.

Dessen Trainer Lothar Huber hat er selbst als Spieler kennengelernt. Für den Ex-Profi beim BVB ist es übrigens die letzte Saison als Trainer. Der 66-Jährige übergibt die Verantwortung nach dieser Spielzeit an seinen Assistenten Sascha Rammel, früher kurzzeitig für den TSV Marl-Hüls im Einsatz. Rammel, 33 Jahre alt, steht derzeit noch aktiv auf dem Platz, will seine Spielerkarriere aber ausklingen lassen. Derzeit bildet er mit Michael Sievers die Mittelfeldzentrale der Rot-Weißen.

Leistung vom Auftakt soll der Maßstab sein

Sinsens Trainer Toni Kotziampassis wünscht sich, dass seine Mannen an die Leistung der ersten Hälfte des Spiels beim SV Horst 08 (3:0) anknüpfen: „Da sind wir konzentriert und dominant aufgetreten. Das sollte unser Maßstab sein.“

TuS 05 Sinsen - Kirchhörder SC; So., 15 Uhr – Bezirkssportanlage Obersinsen, Schulstraße 49.

Gespielt wird an diesem Sonntag auf dem Kunstrasen, auch wenn sich der Zustand des Hauptplatzes auf der Bezirkssportanlage Sinsen in den vergangenen Tagen schon merklich gebessert hat. „Vielleicht können wir unser nächstes Heimspiel schon wieder auf Naturrasen bestreiten“, hofft A-Lizenz-Inhaber Kotziampassis.

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