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Dennis Adamczok (r.) und Sinsen steht mit dem Iserlohn ein unangenehmer Gegner ins Haus.

Fußball - Westfalenliga

Sinsen vor "sauschwerem" Spiel

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MARL - Wer vor der Saison darauf gewettet hätte, dass nach gerade einmal 18 Spieltagen der TuS 05 Sinsen einen Vorsprung in der Tabelle von 20 Punkten auf den FC Iserlohn aufweisen würde, der wäre jetzt entweder ein reicher Mann oder ganz einfach nur für verrückt erklärt worden.

Selbst Sinsens Trainer Toni Kotziampassis ist der Abstand, den sein Team zu einem der potenziellen Aufstiegsanwärter aufgebaut hat, leicht unheimlich. Grund genug für den Übungsleiter, mal die Verhältnisse gerade zu rücken. „Diese 20 Punkte zählen am Sonntag nichts“, so Kotziampassis, und: „Für uns ist es wieder eins der Spiele, die einfach nur sauschwer sind.“

Da der Sinsener Trainer die Sauerländer nicht nur stärker reden will, als sie möglicherweise sind, hat er zu den besagten 20 Punkten Differenz ein paar weitere Zahlen parat: „Iserlohn hat die letzten fünf Spiele nicht verloren“, zählt Kotziampassis auf. „Und die sind die fünftbeste Auswärtsmannschaft. Eben mal mit 3:0 gewinnt man zum Beispiel nicht in Erkenschwick.“

Vor allem die erfahrene Offensivabteilung des FCI mit den höherklassig erfahrenen Leon Enzmann und Lukas Lenz nötigt dem Sinsener Linienchef einigen Respekt ab. Und dennoch: Der freut sich aufs Spiel. „Tolles Wetter, ein starker Gegner – was willst du mehr“, fragt er.

Ärgerlich nur, findet Toni Kotziampassis, dass sein Team trotz des frühen Frühlingsauftakts am Sonntag wieder „nur“ auf Kunstrasen antreten darf, die Sanierung des Rasenplatzes an der Schulstraße dauert an. „Schöne Fußballspiele sieht man eigentlich nur auf Rasen“, findet Kotziampassis.

Analog zur Sinsener Erfolgsserie, die dem TuS 05 zuletzt einen 3:1-Sieg beim Kellerkind Kirchhörder SC einbrachte, sei die Stimmung gut im Kader, Verletzungssorgen hat der Trainer dazu keine, was die eine oder andere personelle Rochade am Sonntag vermuten lässt. „Möglich“, findet der Trainer. „Aber da warte ich erst das Abschlusstraining ab.“

TuS 05 Sinsen - FC Iserlohn; So., 15.15 Uhr – BSA Obersinsen, Schulstraße.

Fehlen wird nur Said Dahoud, der zum wiederholten Male für die syrische U23-Nationalmannschaft abgestellt werden muss. „Zum Glück ist es das letzte Mal in dieser Saison“, findet Toni Kotziampasis, der dem Bruder von BVB-Profi Mahmoud Dahoud eine wichtige Rolle im Team des TuS attestiert: „Wenn er mal über ein paar Wochen am Stück mittrainieren kann, wird er noch ein ganz wichtiger Faktor werden.“

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