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Im Vorwärtsgang: Dennis Adamczok und der TuS 05 Sinsen. (Archivbild)

Fußball - Westfalenliga

2:1 - Sinsen verteidigt Tabellenführung

ISERLOHN/MARL - Zwei Trainer, zwei Meinungen: Auf der einen Seite sah Sinsens Trainer Antonios Kotziampassis einen „verdienten Sieg“ seiner Mannschaft. Ihm entgegen stemmte sich Iserlohns Christian Hampel, der das Ergebnis über „90 Minuten als nicht gerecht“ empfand.

Der TuS 05 Sinsen jedenfalls setzte seinen Siegeszug in der Westfalenliga 2 fort und gewann auch das dritte Saisonspiel, diesmal mit 2:1 Toren beim FC Iserlohn. Allerdings waren die Punkte hart um- und erkämpft. Sinsens Keeper Sven Jürgens keuchte nach 90 Minuten: „Ich bin fix und fertig!“

Scheinbar uneinholbar hatten seine Vorderleute eine 2:0-Führung vorgelegt. Doch in der 63. Minute gelang den Platzherren der Anschlusstreffer zum 1:2. Zuvor hatten sich dem FCI im TuS-Strafraum wilde Gelegenheiten geboten, ein Tor zu erzielen. Zweimal warf sich Jürgens erfolgreich dazwischen, doch gegen den Nachschuss von Pascal Beilfuß war dann kein Kraut gewachsen.

Die Sauerländer blieben in Folge bei ihrem wilden Spiel, kamen aber lediglich nur noch zu Abschlüssen von Domink Deppe und Nikolas Friedberg. Bede Male zielten die Gastgeber unpräzise.

Sven Jürgens sowie den mitgereisten Sinsener Anhängern konnte und musste in der Schlussphase missfallen, dass die Sinsener Offensivkräfte klarste Torchancen zu einem dritten und vierten Tor ausließen. Mehrmals griffen sie in Überzahl an. Aber weder Luciano Sabellek (66. und 72.) noch Patrick Goecke (76.) und auch nicht Dennis Adamczok oder Marco Kampmann vermochten es, den entscheidenden Treffer anzubringen.

Nach dem Schlusspfiff herrschte im Sinsener Lager kollektiver Jubel. Trainer Kotziampassis bekundete seinen „Respekt für die enorme Laufleistung und den erbrachten Einsatz“.

Den Grundstein legten die Sinsener in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit. Anfänglich hatte Iserlohn eine starke Phase – die Gäste taten sich zunächst schwer, Linie ins eigene Spiel zu bekommen. Das gefiel Trainer Kotziampassis überhaupt nicht, lautstark griff er ein.

Glück für Sinsen, dass Stürmer Lukas Lenz an einem Pass von Beilfuß vorbeirauschte. Können von Timo Koschollek, der Lenz in der 12. Minute abblockte.

Doch der TuS 05 vermochte sich nach und nach zu stabilisieren. Und nach 26 Minuten stand es 0:1: Einen Eckstoß schlug David Sdzuy an den Fünfmeterraum – Emre Köksal wuchtete den Ball per Kopf ins FCI-Tor. Der Treffer war fast eine Kopie des Tores von Timo Koscholleck vor einer Woche.

Wenig später zeigte der TuS 05 eine Traumkombination über die linke Seite. Die entscheidende Flanke von Dennis Adamczok setzte Patrick Goecke unhaltbar ins Tor zum 0:2. Wie vor einer Woche zum 4:0.

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