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Ein mittlerweile gewohntes Bild: Sinsen feiert sich und den Erfolg.

Fußball - Westfalenliga

Sinsen: Vierter Sieg im vierten Spiel

MARL - Auch Mitfavorit YEG Hassel kann den TuS 05 Sinsen nicht stoppen. Mit 2:0 feiert der Tabellenführer in der Westfalenliga 2 bereits den vierten Erfolg in Serie. Kein Wunder, dass man hinterher in lauter strahlende Sinsener Gesichter blickte.

Dabei hatte der TuS 05 vor Spielbeginn durchaus Respekt vor den Gelsenkirchenern, die zuletzt den DSC Wanne-Eickel mit 3:1 Toren besiegt hatten.

Aber Hassel fand während der 90 Minuten keine Mittel, die Gastgeber in Bedrängnis zu bringen. YEG-Trainer Hakan Karabal bekundete deprimiert: „Offensiv haben wir gar nicht stattgefunden.“

Sinsens Defensive zeigte sich gestern erneut als kompakter Verbund. Die Viererkette mit Koscholleck, Tekin, Sdzuy und Köksal ist erfahren, agiert stark in der Luft und am Boden, ist läuferisch und konditionell auf der Höhe. Und hinter diesem Block dirigiert Sven Jürgens umsichtig das Geschehen.

Aber zu loben ist weiterhin die Rolle von Muhammed Aksu, der sein Mittelfeldspiel defensiv interpretiert und das Aufbauspiel des Gegners effektiv stört. Und davor laufen Sinsens Offensive den Gegner 90 Minuten an, sodass der nie in Ruhe aufbauen kann.

Gerade mal 20 Minuten wussten die Hasseler zu gefallen. Sie konnten den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren lassen. Aber in die Nähe des TuS-Tores kamen sie mit dieser Spielweise nicht. Anders die Heimelf: Dennis Adamczok schoss den Ball aus einer Entfernung von 45 Metern auf das Tornetz. Hassels Keeper Enes Kurt hatte an der Seitenlinie zu klären versucht und sein Gehäuse verlassen (18.).

Patrick Goecke bringt Gastgeber in Führung

Sinsen kam nach und nach ins Rollen. Besonders Johannes Engel schien mit Flügeln ausgestattet. Sein Vorstoß wurde erst im letzten Moment gestoppt, dann bediente er den durchgestarteten Patrick Goecke, der mit einem Schuss aus spitzem Winkel an Kurt scheiterte.

Schließlich war nach 31 Spielminuten auch die Führung fällig: Olcay Yilmaz bediente mit perfektem Zuspiel Patrick Goecke, der Kurt mit einem Schuss aus zentraler Position überwand (32.). Leicht hätte noch vor der Pause ein weiteres Tor fallen können, wenn Aksu, Yilmaz oder auch Engel genauer gezielt hätten.

Auf ein Aufbäumen ihrer Mannschaft mussten die zahlreich erschienenen Gäste-Fans warten und warten und warten...

Sinsen machte auch nach der Pause weiter das Spiel und hatte erste Torgelegenheiten. Nach 60 Minuten schickte Trainer Toni Kotziampassis Maurizio Fenu aufs Feld, der noch mehr Leben auf der linken Seite entfachte.

Eigentlich hätte Patrick Goecke schon nach 68 Minuten das 2:0 erzielen können. Anstatt den Ball per Kopf ins Tor zu lenken versuchte er es hoch in der Luft mit dem Fuß. Die Übung war einfach schwieriger.

In der 72. Minute endlich klingelte es zum zweiten Mal in Hassels Kasten: Goecke verlängerte ein Zuspiel per Kopf, der Weg war frei für Olcay Yilmaz, der Torhüter Kurt keine Chance ließ. Das 2:0 brachte der TuS 05 souverän über die Zeit.

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