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Im Vorwärtsgang wie hier Sascha Drepper (v.) und Jan Binias wollen die Anhänger die Spvgg. Erkenschwick am Sonntag im Derby gegen den TSV sehen

Fußball - Westfalenliga

Spvgg.: Alle Uhren stehen auf Null

OER-ERKENSCHWICK - Es war zweifelsfrei eine Premiere, die in dieser Woche am Stimberg stattgefunden hatte: Erstmals kritisierte Trainer René Lewejohann öffentlich seine Mannschaft – was ihm niemand nach dem 1:5 und der blutleeren Vorstellung von Finnentrop ernsthaft verübeln könnte.

Noch nicht einmal die Spieler, wie der Trainer sagt: „Das Spiel war ein Offenbarungseid, da liegt es an mir, auch mal dazwischen zu kloppen. Die Jungs haben sich einiges anhören müssen, aber wir haben uns nicht zerfleischt, sondern sachlich die Situation analysiert.“

Hinter seiner Mannschaft liege damit eine anstrengende, aber am Ende auch gute, weil hoch konzentrierte Trainingswoche. Gespannt ist Lewejohann damit auf die Reaktion, die er zwangsweise von seiner Mannschaft am Sonntag erwartet.

Dass es personelle Änderungen geben wird, hatte der 34-Jährige schon zu Wochenbeginn angekündigt. Welche das im Spiel gegen den TSV Marl-Hüls am Sonntag sein werden, lässt Lewejohann offen: „Wir haben den Resetknopf gedrückt, alle haben am Montag bei Null angefangen und haben die Gelegenheit, sich im Training für die erste Elf zu empfehlen.“

Mit Bastian Kniza, Lorenz Niedrig und Mohamed Bamba kehren am Sonntag drei Spieler zurück an den Stimberg, die in der vergangenen Saison noch das schwarz-rote Trikot getragen haben. Was vom TSV Marl-Hüls in der aktuellen Form zu halten ist, ist auch für Lewejohann nur schwer einzuschätzen: „Diese Mannschaft ist schon wie ein großes Ü-Ei. Auf jeden Fall haben sie Meinerzhagen und Finnentrop Paroli geboten, und das sind nun mal zwei Spitzenmannschaften. Das darf man nicht außer Acht lassen.“

Spvgg. Erkenschwick - TSV Marl-Hüls; So., 15 Uhr – Stimberg-Stadion.

Trotzdem weiß auch der Trainer: Noch eine Niederlage würde seiner Mannschaft kaum einer verzeihen am Stimberg, eben weil das 1:5 von Finnentrop noch immer schmerzt. „Fußball ist Tagesgeschäft“, sagt der Übungsleiter und hofft, diese Wunde am Sonntag trocken zu legen.

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