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Augen zu und durch: Eugen Fell hält auch Sonntag für den TSV Marl-Hüls den Kopf hin. Hoffentlich erfolgreicher als bislang.

Fußball - Westfalenliga

TSV: Erfolgserlebnis sehnlichst erwünscht

MARL - Ein mickriges Tor, null Punkte, Schlusslicht: Der TSV Marl-Hüls braucht in der Westfalenliga 2 endlich ein Erfolgserlebnis. Am besten schon am Sonntag im Heimspiel gegen den Kirchhörder SC.

Vor drei Jahren und vier Monaten trafen der TSV Marl-Hüls und der Kirchhörder SC zuletzt aufeinander. Damals eilten die Blau-Weißen stramm Richtung Oberliga und gewannen 3:1. Beim Wiedersehen haben sich die Vorzeichen grundlegend geändert: Die Hausherren sehnen ein Erfolgserlebnis herbei, die Gäste haben erst ein Saisonspiel verloren.

TSV-Trainer Werner Kasper wirbt weiter um Geduld für sein junges Team: „Wir werden besser“, versichert der Fußball-Lehrer. „Die Jungs haben die Bereitschaft, alles in die Waagschale zu werfen. Aber sie müssen es schaffen, die Konzentration über ein komplettes Match zu halten. Sie müssen alles abrufen.“

Eine Voraussetzung für den positiven Ausgang des dritten Heimspiels scheint gewährleistet: Zwar räumt Kasper ein, „dass uns die Qualität fehlt, um zwei, drei Ausfälle aufzufangen“. Er schiebt jedoch gleich hinterher, dass „wir nach der Rückkehr von Arthur Fell am Sonntag vollständig sein müssten.“ Der Trainer gebraucht den Konjunktiv – kurzfristige personelle Rückschläge ist Kasper inzwischen gewohnt.

Stürmer treffen nicht – das zehrt an den Nerven

Im Test gegen die U19 des FC Schalke 04 (0:2) am Donnerstag bestritt der TSV eine gute Trainingseinheit. Es wurde viel gewechselt, und die Hülser ließen sich vom A-Junioren-Bundesligisten nicht vorführen.

Dass die Stürmer erneut nicht trafen, ist ein Manko und zehrt an Kaspers Nerven. Selbst Mohamad Bamba, zu Erkenschwicker Zeiten ein Knipser, findet derzeit nicht den richtigen Abschluss. Ob Murat Yildirim gegen Kirchhörde sein fußballerisches Potenzial für das Westfalenliga-Schlusslicht einbringen kann, steht noch nicht fest.

Gegen Schalke stand er 45 Minuten auf dem Feld, aber die letzten Fragen hinsichtlich seiner Spielberechtigung waren am Freitag noch nicht geklärt.

TSV Marl-Hüls - Kirchhörder SC; So., 15 Uhr – Loekampstadion

Beim Kirchhörder SC, der nach wie vor von Ex-Profi Lothar Huber gecoacht wird, steht Dimitrios Kalpakidis vor seinem Startelf-Debüt. Der 39-Jährige war zu Saisonbeginn noch Trainer des jüngsten TSV-Gegners BSV Schüren. Zentrale Figur bei den Dortmundern ist Sascha Rammel, der die Rot-Weißen in der neuen Saison trainieren wird. 2012/13 spielte Rammel für den TSV.

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