Lucas Keysberg vom Fußball-Westfalenligisten Spvgg. Erkenschwick schlägt einen Flankenball in den Strafraum.
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Außenverteidiger mit Offensivdrang: Lucas Keysberg (Spvgg. Erkenschwick).

Westfalenliga

Tore sind garantiert bei den heimischen Westfalenligisten - die Vorschau auf den achten Spieltag

  • Olaf Krimpmann
    vonOlaf Krimpmann
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Treffsicher zeigten sich zuletzt in der Westfalenliga 1 die Spvgg. Erkenschwick und der TuS 05 Sinsen. das wollen sie am Sonntag (25. Oktober) in ihren Heimspielen fortsetzen. So sieht es aus:

Spvgg. Erkenschwick - SC Herford (15 Uhr, Jule-Ludorf-Sportanlage). Vier Tore in Kinderhaus, vier gegen Nottuln, vier in Delbrück, die Ausbeute saubere neun Punkte – die Spvgg. Erkenschwick befindet sich in der Westfalenliga 1 in einem kleinen Form-Hoch. Ein Umstand, der Trainer David eigentlich freuen sollte. „Klar tut es das“, so „Sawa“, „aber ein bisschen weniger Spektakel wäre gut, damit ich mal etwas ruhiger an der Seitenlinie coachen kann“. Ob ausgerechnet dazu der sonntägliche Gegner SC Herford taugt? David Sawatzki hat daran einige Zweifel.

„Ich glaube, Herford ist eine sehr unterschätzte Mannschaft“, sagt Erkenschwicks Trainer. „Und letztlich liegen die auch nur vier Punkte hinter uns.“ Was Sawatzki beim aktuellen Tabellenelften imponiert: Gegen den Top-Favoriten Espelkamp traf Herford in der 92. Minute zum 1:1, gegen den SV Mesum bog das Team einen 0:3-Rückstand um, Endergebnis: 4:4. Sawatzki: „Wir sollten gewarnt sein, zumal wir aktuell zwar viele Tore schießen, aber eben auch hinten immer wieder ein paar doofe Gegentore fangen.“

Kasak, Gökdemir und Klakus bei den „Schwarz-Roten“ fraglich

Ganz sorgenfrei geht der Trainer nicht ins Spiel: Christoph Kasak und Hakan Gökdemir plagen sich mit Rückenproblemen herum, Marcel Klakus war in Delbrück umgeknickt und hatte ausgewechselt werden müssen. Sawatzki ist nicht bange, sieht aktuell einen hoch motivierten Erkenschwicker Kader: „Einige drängen sich auf im Training, da werde ich mir noch einen letzten Eindruck verschaffen.“

TuS 05 Sinsen - GW Nottuln (15 Uhr, Bezirkssportanlage Obersinsen). Es hat ein bisschen was von „Täglich grüßt das Murmeltier“: Wie oft Michael Schrank, Trainer des TuS 05 Sinsen, den Satz: „Wir waren in keinem Spiel schlechter bislang“, gesagt hat, ist kaum nachzuhalten. „Wir wussten doch auch nicht, was uns in der neuen Liga erwartet, daher denke ich schon, dass wir angekommen sind“, ist der Marler Fußballlehrer überzeugt.

Leider sagt das die Tabelle nicht aus, in der der TuS 05 aktuell auf Rang 14 geführt wird. Nur zwei Punkte entfernt ist der sonntägliche Gegner GW Nottuln. Die Vorgabe fürs Heimspiel gegen die Münsterländer ist damit klar: „Wir haben letzte Woche auswärts den Bock umgestoßen. Das müssen wir jetzt auch auf eigenem Platz.“

Seit drei Spielen sind die Sinsener sieglos, was auch daran liegt, dass die Mannschaft nicht einmal die Null halten könnte. 14 Gegentreffer aus sieben Spielen zeugen davon. Denen stehen aber auch 14 geschossene Tore gegenüber, vorne läuft es also, oder nicht? „Eigentlich müssten wir noch effektiver werden“, räumt Schrank ein. „Aber wir haben unsere Chancen, und das ist erst mal wichtig.“

Ausgerechnet die „Abteilung Attacke“ ist angeschlagen

Umso ärgerlicher ist, dass ausgerechnet vor der Partie am Sonntag zwei Offensivkräfte auszufallen drohen: Lorenz Niedrig ist erkältet, Mirko Grieß plagt sich mit einer Adduktorenzerrung herum. Elias Puppendahl und Tobias Hötte stoßen voraussichtlich zum Kader. Nicht aber Ünal Kurtulus: der sitzt eine fünfwöchige Sperre wegen Schiri-Beleidigung ab.

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