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Bekommt er seine Chance? Mustafa Dana gehörte in Sinsen zuletzt nicht zur Startformation.

Fußball am Wochenende

Sinsen testet, Spvgg. und TSV mit Sorgen

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MARL/OER-ERKENSCHWICK - Wegen des Totensonntags und des damit verbundenen Sportverbots bis 18 Uhr ruht am Wochenende der Liga-Spielbetrieb in Westfalen. Ganz ohne Amateurfußball müssen die Freunde des runden (Kunst)Leders nun aber nicht auskommen.

Da sind zum Beispiel die Pokalfinals im Jugendfußball: Auf der Sportanlage an der Hagenstraße in Marl werden am Samstag (21. 11.) vier neue Kreispokalsieger ermittelt.

Den Anfang machen dabei um 10 Uhr die U17-Juniorinnen von FC/JS Hillerheide und 1. FFC Recklinghausen. Das letzte Spiel wird dann um 16 Uhr angepfiffen, es ist das A-Junioren-Endspiel zwischen der Spvgg. Erkenschwick und TSV Marl-Hüls.

Westfalenligist TuS 05 Sinsen schiebt zugleich eine Extraschicht ein, testet am Samstag um 14 Uhr gegen den SV Horst-Emscher 08. Nach den zuletzt wenig ergiebigen Meisterschaftsspielen erhofft sich Trainer Martin Schmidt einen Umschwung: „Ganz ohne Druck sollen die Jungs zeigen, dass sie weiter Spaß am Fußball haben. Ich hoffe, sie trauen sich dabei mehr zu als zuletzt in der Meisterschaft.“

Für den Sinsener Trainer wäre der Test eine gute Gelegenheit gewesen, die zweite Garnitur auf Herz und Nieren zu testen. Schmidt: „Leider sind in dieser Woche ein paar Ausfälle dazu gekommen, dennoch wollen wir das Testspiel nutzen, um was auszuprobieren.“

Stadtlohn-Spiel liegt nun beim Staffelleiter

Ein Testspiel hätte gerne auch die Spvgg. Erkenschwick eingeschoben, blieb auf der Suche nach einem Gegner aber erfolglos. Spannender dort ist aktuell ohnehin die Frage, was aus der Hängepartie in Stadtlohn wird.

Die Verbandsspruchkammer hat den Erkenschwicker Antrag auf Wertung nun abgegeben an Staffelleiter Reinhold Spohn. Aber wie der auch immer entscheiden wird: Gegen seinen Spruch sind Rechtsmittel möglich, sodass ein Ende in der Sache offenbar nicht in Sicht ist.

Wie auch nicht in der Leidenszeit von Keeper Marcel Müller: Bei einem MRT wurde laut Trainer Magnus Niemöller nun doch ein Bänderanriss in der Schulter diagnostiziert. Bis zum Spitzenspiel am kommenden Sonntag gegen TSG Sprockhövel dürfte es für Müller damit wohl ein Wettlauf mit der Zeit werden.

Ebenfalls keine guten Nachrichten gibt es vom TSV Marl-Hüls: Dario Gedenk wird wegen eines Meniskusschadens in diesem Jahr nicht mehr für den Oberligisten auflaufen. Auch ein Band im Fuß von Alex Thamm ist gerissen, sein Einsatz im nächsten Pflichtspiel bei ASC Dortmund am Samstag nächster Woche ist damit höchst fraglich.

„Dafür sieht es bei Felix Sadlowski und Tobi Hötte ganz ordentlich aus“, sagt Trainer Michael Schrank, der angesichts der vielen Verletzten auf ein Testspiel am Wochenende verzichtet.

Ernst wird es dafür am Samstag für Westfalenligist SC Hassel: Der tritt im Westfalenpokal an und hat das brisante Derby gegen YEG zu spielen (Anstoß: 13.30 Uhr, Lüttinghof).

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