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2018 feierte Rüdiger Kürschners (stehend links) mit den B2-Junioren des TSV Marl-Hüls den Aufstieg in die Landesliga. Jetzt kehrt der Gelsenkirchener zurück als Trainer an den Loekamp und übernimmt die U19.

Fußball

Zurück beim TSV: Rüdiger Kürschners übernimmt U19

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Wenn es um sein Trainerteam für die kommende Spielzeit geht, hat die Jugend-Abteilung des TSV Marl-Hüls einen namhaften Neuzugang zu vermelden: Rüdiger Kürschners.

  • Die Jugendabteilung des TSV Marl-Hüls meldet eine Verstärkung für das Trainerteam.
  • Rüdiger Kürschners kehrt an den Loekamp zurück.
  • Erfahrener Trainer übernimmt die A-Junioren.

Kürschners, der dieBII-Junioren in der Saison 2017/18 in die Landesliga geführt hatte, übernimmt am Loekamp die U19. Im Oktober 2018 verließ der 71-Jährige die Hülser wieder, bei der SSV Buer übernahm der wohl bekanntesten Gelsenkirchener Amateurtrainer der vergangenen Jahrzehnte die erste Mannschaft. 

Beim Landesligisten sollte Rüdiger Kürschners in diesem Sommer auf den Posten eines Sportlichen Leiters rücken, entschied sich zu Beginn der Corona-Krise aber anders. „Ich habe irgendwann gemerkt, dass es nicht passt“, so Kürschners. 

Kürschners hinterlässt in Buer ein Team auf Landesliga-Platz sechs, und bei seinem Ruf dürfte es an guten Angeboten aus dem Seniorenfußball auch nicht gemangelt haben. Warum die Rückkehr zum TSV?

Abschied 2018 fiel nicht leicht

Schon der Abgang 2018, als der Verein in die Insolvenz rutschte, sei ihm und seinem AssistentenHagen Keiser nicht leicht gefallen, erzählt Rüdiger Kürschners. Menschlich hätten sie sich am Loekamp sehr wohl gefühlt. „Entscheidend ist: Es ist seitdem Ruhe eingekehrt. Wir sind überzeugt davon, dass das für uns der richtige Weg ist.“ 

Zumal Kürschners und Keiser beim TSV einige ihrer ehemaligen Juniorenspieler bei der U19 wiedertreffen. Der bisherige A-Jugend-Trainer Marcel Kirch ist beruflich stark eingespannt, „aber er bleibt im Umfeld“, so Kürschners. „Und dass Jörg Hinrichsen Betreuer bleibt, war auch wichtig.“ 

Der neue U19-Trainer sieht für junge Spieler weiterhin beste Perspektiven beim TSV, auch wenn die erste Mannschaft nur noch in der Kreisliga B um Meisterschaftspunkte kämpft. 

Kürschners sieht Jugend des TSV gut aufgestellt 

Wenn man davon ausgehe, dass die laufende Saison ohne Absteiger abgebrochen werde, seien die Hülser mit den A-Junioren in der Landesliga, der B-Jugend in der Westfalenliga und der BII in der Landesligaexzellent aufgestellt

„Sehr viele andere Vereine bekommen mit, dass hier tolle Arbeit geleistet wird“, sagt Rüdiger Kürschners. „Das sollten auch die eigenen Spieler merken.“ Für die kommende Saison kann er mit dem Großteil des aktuellen Kaders planen. 

Und die Spieler sollten sich auf einen ehrgeizigen Übungsleiter gefasst machen. „Ich will nicht einfach nur Trainer irgendwo sein“, sagt Rüdiger Kürschners angriffslustig. Ans Aufhören verschwendet er auch mit 71 Jahren keinen Gedanken. „Man ist nie zu alt, um Trainer zu sein.“

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