David Sawatzki,. Trainer der Spvgg. Erkenschwick
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Spvgg.-Trainer David Sawatzki muss gegen GW Nottuln in der Innenverteidigung umbauen

Fußball

Abwehrspieler verzweifelt gesucht - das beschäftigt die Westfalenligisten

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    Olaf Krimpmann
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Heimspiele am Sonntag ab 15 Uhr stehen für die beiden Fußball-Westfalenligisten Spvgg. Erkenschwick und TuS 05 Sinsen auf dem Programm.

Erinnerungen kommen am Stimberg hoch, wenn es um den Gegner GW Nottuln geht. Das Westfalenliga-Duell am 7. Juni 2009 im Baumberge-Stadion war damals eine feucht-fröhliche Angelegenheit – eine Woche zuvor hatten die Schwarz-Roten den Klassenerhalt geschafft, Fans und Mannschaft feierten danach eine fette Fete. Ob das Wiedersehen auch so launig ausfallen wird? Das bleibt abzuwarten! Mit Nottuln stellt sich am Sonntag der ungeschlagene Tabellenvierte im Stimberg-Stadion vor. „Neun Punkte, ein Torverhältnis von 7:2 – das sagt eigentlich alles aus“, sagt Trainer David Sawatzki, der erst unter der Woche mit seiner Mannnschaft einen 4:0-Pokalerfolg gegen Genclikspor Recklinghausen feiern konnte.

Und dann ist da auch noch die Tatsache, dass ausgerechnet die Innenverteidigung wegzubrechen droht: Andreas Ovelhey ist gelbrot-gesperrt, Christoph Kasak aus Verletzungsgründen fraglich. Was auch für Enes Kaya, Danny Tottmann und Samual Bouachria gilt.

Auch der TuS 05 Sinsen steht vor Defensiv-Problemen

Die „Abteilung Defensive“ ist auch nur wenige Kilometer entfernt ein Problem-Thema. Der TuS 05 Sinsen empfängt auf der Bezirkssportanlage an der Schulstraße den SuS Neuenkirchen. Trainer Michael Schrank geht es ähnlich wie seinem Erkenschwicker Kollegen David Sawatzki. Er sucht verzweifelt nach wehrhaften Abwehrspielern.

Dabei schien die Abteilung Defensive vor der Saison das Prunkstück im Sinsener Kader. Emre Köksal, Tugay Tekin, Angelos Karantasiadis, Co-Trainer Tobias Hötte, Elias Puppendahl oder Mick Nabrotzki sind allesamt angeschlagen, verletzt oder beruflich verhindert. Zur Verfügung steht nur Tugay Tekin. „Optimismus zu verbreiten ist nicht so einfach, wenn man keine Abwehr mehr hat“, sagt Sinsens Trainer.

TuS Haltern empfängt Westfalia Rhynern

In der Oberliga empfängt der TuS Haltern am Sonntag um 15 Uhr in der Stauseekampfbahn Westfalia Rhynern. Fehlen werden den Gastgebern nur noch wenige Spieler. Der zuletzt noch verletzte Kevin Lehmann wird wieder dabei sein. Im Pokal gegen Ahsen, als der TuS fast nur mit Spielern des Team B angetreten war, gab er sein Comeback nach mehreren Wochen. „Das hat er gut überstanden“, sagt Trainer Timo Ostdorf. Abwehrchef Noah Korczowski wird nach seinem Muskelfaserriss hingegen noch fehlen.

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