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Der nächste Gegner in Schwarz und Gelb: Beim BVB II waren Neuzugang Nurettin Kayaoglu und der TuS Haltern ohne Chance – gegen den VfB Homberg will der Aufsteiger punkten.

Fußball

Endlich wieder ein "echtes" Heimspiel: TuS Haltern erwartet VfB Homberg

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In der Stauseekampfbahn macht sich der TuS Haltern gerade rar. An diesem Samstag aber erwartet der Aufsteiger hier den VfB Homberg zum Regionalliga-Kellerduell (14 Uhr - Lippspieker).

  • Der TuS Haltern empfängt den VfB Homberg zum Aufsteiger- und Kellerduell.
  • Nächstes Regionalliga-Heimspiel in der Staussekampfbahn ist erst Ende März.
  • Auf dem tiefen Boden dürften Kampf und Einsatz Trumpf sein.

Rücksicht auf das Grün in der Stauseekampfbahn braucht dabei niemand zu nehmen. Halterner und Homberger dürfen rutschen, grätschen und den Rasen umpflügen nach Herzenslust – er hat anschließend genug Zeit, sich vomRegionalliga-Abstiegskampf zu erholen. 

Der nächste Auftritt des TuS in der vertrauten Spielstätte ist erst für den 28. März angesetzt – gegen den SV Lippstadt. Nach den Sicherheitsspielen gegen RWE und RWO in der Wattenscheider Lohrheide. „Echte“ Heimspiele in der Regionalliga West sind gerade ein kostbares Gut. 

Ein gutes Argument für einen Besuch in der Stauseekampfbahn heute. „Wir freuen uns jedenfalls darauf, dass wir mal wieder zu Hause spielen“, sagtTrainer Magnus Niemöller

Besonders ist aber auch die sportliche Konstellation: Mit TuS Haltern und dem VfB Homberg treffen zwei bodenständige Amateurklubs aufeinander, die sich gegen die Profis in Liga vier bisher beachtlich geschlagen haben und reelle Chancen auf den Klassenerhalt besitzen. 

Turbulentes Duell im Hinspiel

Das Hinspiel am Rheindeich in Duisburg-Homberg war eines der turbulentesten der laufenden Saison. Der TuS lag erst 1:0 vorn, dann 1:3 zurück, um das Spiel in der Schlussphase zu drehen – 4:3. „Ein tolles Spiel, das wir in guter Erinnerung haben“, sagt Niemöller. „Wann schießt man in der Regionalliga schon mal vier Tore auswärts?“

Ob Haltern und Homberg noch einmal ein solches Spektakel vorführen? Fest steht: Der Rasenplatz ist nach den Regenfällen der vergangenen Tage tief –kein Boden für filigranen Fußball. „Für Ästheten wird wenig dabei sein“, vermutet Magnus Niemöller und zieht einen Vergleich aus der Boxersprache heran: „Ich rechne eher mit einem Infight.“ 

Yesilova und Korczowski sollen zurückkehren

Mit allem, was dazu gehört, wenn sich zwei Boxer in der Nahdistanz bearbeiten: mit viel Körperkontakt und kernigen Aufwärtshaken. Von einem „Sechs-Punkte-Spiel“ will Niemöller noch nichts wissen, dafür sei es noch viel zu früh in der Rückrunde. 

Im Vergleich zum Spiel beim BVB II vor einer Woche hat der TuS zwei Alternativen mehr: Emre Yesilova und Noah Korczowski haben das Programm im Training in dieser Woche voll durchziehen können. Sie sollen heute wieder zum Kader gehören.

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