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In der Liga und im Pokal gefragt: Magnus Niemöller und der TuS Haltern.

Fussball

Regionalliga: Profis schießen auch schärfer

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Regionalligist TuS Haltern hakt das 1:3 gegen den 1. FC Köln II schnell ab. An diesem Dienstag geht's im Kreispokal weiter.

Sie trainieren nicht nur öfter, die Spieler der Profi-Mannschaften in der Regionalliga West, sind besser ausgebildet, schneller mit und ohne Ball. Sie schießen offenbar auch genauer. 

Das ist zumindest eine Erkenntnis, die Magnus Niemöller, Trainer des TuS Haltern, nach sechs Wochen im neuen Fußall-Revier, gewonnen hat. „Ein Unterschied zur Oberliga: In der Regionalliga machen die Stürmer den Ball einfach rein“, kommentiert der Waltroper. 

So wie am Samstag Justin Petermann: Mit dem Schuss zum 1:3 besiegelte der Kölner in der 70. Minute die zweite Saisonniederlage des Aufsteigers. Niemöller hatte von seinem Trainerstuhl aus beste Sicht auf die technisch versierte Direktabnahme ins lange Eck. So etwas gibt es in der Oberliga tatsächlich nicht oft zu sehen. 

"Wissen die Niederlage einzuordnen"

Bislang hat seine Elf in der Liga den Wettbewerbsvorteil der Profis meist zu kaschieren gewusst. Mit Taktik, Haltung, Einsatz. Dass dies nicht an jedem Spieltag funktioniere, sei beim TuS allen klar, so Niemöller: „Wir wissen die Niederlage einzuordnen.“ Auf den Kräfteverschleiß nach englischen Wochen wollte der Trainer das 1:3 jedenfalls nicht schieben. 

In dieser Woche ist der TuS „nur“ im Kreispokal gefordert. An diesem Dienstag absolviert Haltern beim A-Kreisligisten SuS Concordia Flaesheim die letzte verbliebene Partie aus der Runde der letzten 32 (Anpfiff: 19.30 Uhr - Kunstrasenplatz, Dr.-Hermann-Grochtmann-Str., Haltern-Flaesheim). 

Endlich wieder richtig trainieren

Mit einer Mannschaft aus Spielern, die Spielpraxis benötigen, und U23-Kickern. Mit dem Gegner habe das nichts zu tun, versichert Magnus Niemöller: „Das hätten wir sicher auch gegen den SV Schermbeck so gehalten.“ 

Viele Regionalliga-Stammkräfte werden parallel in der Stauseekampfbahn trainieren und sich aufs Duell mit Spitzenreiter SV Rödinghausen einstimmen. Endlich, findet Niemöller: „Das Problem der vielen Termine in Liga und Westfalenpokal ist doch: Du kannst einfach nicht richtig trainieren. Zuletzt haben wir entweder regeneriert oder hatten Abschlusstraining.“

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