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Echter Pokalkampf: Nils Eisen wirft sich in den Fallrückzieher des Rödinghäusers Lars Lokotsch.

Fußball

TuS Haltern im Pech: Pokal-Aus im Elfmeterschießen

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Was für ein bitteres Ende! Mit einer starken Leistung zwingt der TuS Haltern den SV Rödinghausen ins Elfmeterschießen – und verliert den Kampf ums Westfalenpokal-Viertelfinale mit dem letzten Schuss.

Für den Titelverteidiger und Regionalliga-Spitzenreiter trafen alle Schützen ins Schwarze. Top-Torjäger Simon Engelmann allerdings nur mit Dusel – Halterns junger Torhüter Alexander Rothkamm (er musste überraschend für den angeschlagenen Tim Oberwahrenbrock ran) hatte die Finger am Ball. 

Der TuS konterte – mit sicher verwandelten Elfmetern von Nils Eisen, Tim Kallenbach, Jan-Patrick Friedrich und Noah Korczowski. Dann kam Stefan Oerterer, und der Recklinghäuser, sonst eine Bank vom Punkt, scheiterte an Torhüter Niclas Heimann. 

„Null komma null Vorwurf"

„Null komma null Vorwurf an Stefan“, kommentierte Trainer Magnus Niemöller das dramatische Finale eines ansehnlichen Pokalabends vor 300 Zuschauern. „Er hat für uns schon so viele Elfmeter verwandelt.“ 

Bitter war das alles vor allem deshalb, weil der TuS das 1:1 nach 90 Minuten (im Westfalenpokal gibt es keine Verlängerung) mehr als verdient hatte. Taktisch, kämpferisch und spielerisch bot der Regionalliga-Aufsteiger eine beachtliche Leistung. Viel besser als bei der 1:5-Niederlage gegen den SV Rödinghausen im Punktspiel an gleicher Stelle im September. 

Gastgeber zeigen reife Leistung

Vor allem verteidigte der TuS konzentriert, ließ nichts anbrennen und hatte bis zur 58. Minute sogar die besseren Möglichkeiten. Doch mit der ersten Chance traf der Favorit: Derflinger prüfte Rothkamm mit einem strammen Schuss, der Torhüter boxte den Ball unglücklich vor die Füße von Engelmann – 0:1. 

Den TuS warf das nicht um. Im Gegenteil, Haltern legte nun eine Schüppe drauf und kam vollauf verdient zum Ausgleich. Oerterer legte für Marvin Möllers auf – und der jagte den Ball aus mehr als 20 Metern in den Winkel (75.). Ein Schuss wie ein Strich. Im Anschluss ging’s hin und her, ein echter Pokalfight eben. 

Batman trifft nur Aluminium

Mit der besten Chance für die Gastgeber: Deniz Batman versuchte es aus 40 Metern mit einem listigen Heber – der Ball prallte gegen die Torlatte (82.). 

Das dritte Spiel gegen Rödinghausen in diesem Jahr, die dritte Niederlage. Es langt, findet Magnus Niemöller. „Gegen diese Mannschaft können wir offenbar nicht gewinnen“, sagte der Trainer. „Aber auf die Leistung können wir stolz sein.“

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