Basketball: Landesliga

Auftritt des ATV "schon fast ein bisschen peinlich"

Haltern - Die Landesliga-Basketballer des ATV Haltern haben am Sonntag gegen den Tabellenführer Union Lüdinghausen eine schwache Partie gezeigt. Im Interview mit Redakteur Christopher Kremer spricht Spielertrainer Niklas Krenz über den schwachen Auftritt, die Herbstpause und die aktuelle Situation des Teams.

Mit etwas Abstand: Wie beurteilen Sie den Auftritt in Lüdinghausen?

Immer noch als sehr negativ. Das Problem war: Die Einstellung hat gefehlt. Das darf eigentlich nicht passieren. Leider hat sich das in den vergangenen Wochen so abgezeichnet. Gegen Marl war es schon so, gegen Wulfen war es fast 40 Minuten so und gegen Lüdinghausen ungefähr 25 Minuten so. Es war schon fast ein bisschen peinlich, wie wir aufgetreten sind.

Wie war die Stimmung innerhalb der Mannschaft?

Das Positive ist, dass die Schuld nicht bei einzelnen Leuten gesucht wird. Die Jungs wissen schon selber, wann sie nicht so pralle aufgetreten sind. Da hinterfragt sich ja schon jeder selbst.

Spielerisch war es ein Rückschritt. Worauf kommt es jetzt an?

Wir müssen die Intensität ein Stück weit hochfahren. So, dass wir auch Spielsituationen im Training simulieren können und dass wir offensiv sicherer werden - da greifen die Automatismen noch nicht. In der Defensive klappt es bis auf Sonntag ganz gut. Wir haben die Herbstpause total verschlafen - als gesamte Mannschaft. Konditionell haben wir zum Beispiel abgebaut, alle anderen Teams haben sich weiterentwickelt. Lüdinghausen ist kein Überteam. Da darfst du nicht so verlieren. Das ärgert mich einfach.

Nach der kurzen Vorbereitung war ein schwieriges Jahr zu erwarten ?

Ja, das war ein bisschen zu erwarten. Es war uns wichtiger, den Spaßfaktor in den Vordergrund zu stellen. Den Jüngeren im Team kann man keinen Vorwurf machen. Wir Ältere bringen nicht so unsere Leistungen. Eigentlich sind wir gefragt.

Derzeit stehen Sie auf Rang fünf. Würden Sie sich auch dort einordnen?

Das Glaube ich schon. Vom Talent her - mit einer ordentlichen Trainingsarbeit - wäre es etwas zu tief. Vom aktuellen Leistungsvermögen gehören wir da hin.

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