HSC bezwingt Siegen

Für die Halterner passte alles

HALTERN - Gegen Siegen behielten die Verbandsliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen am Samstag die Nerven und gewannen verdient mit 22:18. Die Gäste hatten mit Personalproblemen zu kämpfen.

Seine Mannschaft müsse die Nerven behalten, sagte Halterns Intermistrainer Gregor Spiekermann noch vor dem Spiel gegen Siegen am Samstag in der Handball-Verbandsliga. Und wenn dann alles passe, ist auch ein Erfolg möglich.

Verbandsliga

HSC - RSVE Siegen

22:18 (10:8)

Gerade in der entscheidenden Phase behielt der HSC die Nerven. Als die Gäste einen 12:14-Rückstand in der 39. Minute ausglichen, schien den bis dahin stark verteidigenden Halternern die Partie aus den Händen zu gleiten. Eine Parade des gut aufgelegten Torwarts Pascal Feldmann und ein Tor durch Tim Strotmann beruhigten die hektische Phase aber.

Damit wären auch schon zwei Gründe für den Sieg gegen den Tabellenvierten genannt. Zum einen blockte die Haltener Abwehr unzählige Wurfversuche Siegens, zum anderen war da ein Feldmann im Tor, der mehrere Glanzparaden zeigte. "Wer nur 18 Gegentore gegen einen Oberligaabsteiger und diese Qualität des Gegners einstecken muss, der hat sich den Erfolg verdient", lobte Trainer Spiekermann.

Gebeutelte Gäste

Ein weiterer Grund für den letztlich souverän eingefahrenen Erfolg war aber auch die Verfassung Siegens. Aufgrund von krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen reisten die Gäste mit nur neun Feldspielern nach Haltern. Gerade in der Schlussphase war dem RSVE anzumerken, dass die Kräfte verloren gingen. "Von unseren neun Spielern waren nur vier richtig fit", sagte Siegens Sportlicher Leiter Klaus-Peter Krause. Gerade im Rückraum fehlte die Bestbesetzung. "Eigentlich wollten wir verlegen, das klappte aber nicht", gestand Krause ein. Und absagen wollten die Siegener auch nicht. "Es geht ja nur noch um die goldenen Ananas."

Und da auch ihr Torhüter Jannis Michel einen schlechten Tag erwischte, hatte der HSC über weite Strecken leichtes Spiel. "Es passte einfach alles", freute sich Spiekermann. Mehrmals tunnelten die Halterner Michel oder erwischten ihn mit Aufsetzern auf dem falschen Fuß. Erst zehn Minuten vor dem Ende erlöste ihn sein Trainer Caslav Dincic von seinem Leid und brachte Jan Niklas Broszinski. Da war das Spiel aber schon entschieden.

HSC: Feldmann; Scherer (2), Andersen (2), Hettrich (1), Schulte Lünzum, Knöner, Schrief (6/2), Rauschel (2), Schrief, Strotmann (3), Kruth (4), Schrief (2)

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