Darts

Darten bis um Drei

HALTERN - Die vierte Halterner Stadtmeisterschaft im Steeldart verbuchte mit 44 Aktiven einen neuen Teilnehmerrekord. Auch die Dauer war rekordverdächtig.

Über neun Stunden dauerte es am Samstag, ehe Halterns neuer Stadtmeister im Steeldart gefunden war. Um 18 Uhr hatte das Turnier in der Gaststätte "Alt Holtwick" begonnen, um kurz nach 3 Uhr morgens konnte Michael Schrief den Siegerpokal in Empfang nehmen.

Doch nicht Schrief strahlte. Auch bei den Organisatoren des Dartvereins "Rien ne va plus" gab es bei aller Müdigkeit ausschließlich zufriedene Mienen. Denn mit 44 Werfern verzeichnete die mittlerweile vierte Stadtmeisterschaft erneut einen neuen Teilnehmerrekord. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte sich die Zahl sogar um stolze 20 Prozent.

Das Feld wurde in acht Fünfer- und eine Vierergruppe aufgeteilt, damit die Teilnehmer möglichst viele Duelle bestreiten konnten. Die waren dafür in der Vorrunde auf nur drei Legs angelegt. In der Disziplin "501 Double Out" spielten die Darter also in ihren Gruppen im Modus "Jeder gegen jeden" und auf zwei Gewinnsätze.

Das machte 86 Spiele, anderen Ende die 24 Teilnehmer der Finalrunde feststanden. Auch das doppelte K.o.-System in dieser Finalrunde erwies sich als sportlich sinnvoll. Wäre nach einfachem K.o.-System gespielt worden, hätte etwa der spätere Vizestadtmeister Elmar Kranz lediglich Platz fünf belegt.

Im Finale gab es aber schließlich auch für Kranz keinen Weg, um Michael Schrief den Titel streitig zu machen. Platz drei ging hinter diesen beiden an Michael Mühlenbäumer. Bester Rookie, als Nichtvereinsspieler, war Tim Bonka, der in der Gesamtwertung den geteilten siebten Platz belegte.

Trotz ? oder wegen? ? des langen Abends war die Stimmung am Samstag nicht nur bei den Aktiven bestens. Insgesamt hatten fast 80 Dartfans den Weg zum "Alt Holtwick" gefunden. Der Trendsport Darts findet also auch in Haltern immer mehr Anklang. Und auch die Leistungen stimmten: Gleich fünfmal schaffte im Laufe der Titelkämpfe ein Darter die maximale Punktzahl von 180.

Auch Mitorganisator Frank Schweder fand, dass die vierte Halterner Darts-Stadtmeisterschaft ein voller Erfolg war: "Es kamen viele Leute, mittlerweile zum vierten Mal mehr als im Vorjahr. Die Stimmung war toll und es hat allen gut gefallen. Außerdem ist es für uns auch immer eine Möglichkeit, Spieler zu entdecken und für unseren Verein zu gewinnen. Allen Helfern ein dickes Dankeschön!"

Im nächsten Jahr wollen die Organisatoren von "Rien ne va plus" trotzdem etwas verändern. Das Turnier soll dann schon nachmittags beginnen, schließlich rechnen die Veranstalter mit weiter steigenden Teilnehmerzahlen, und die Nacht durchspielen wollen sie bei aller Begeisterung dann doch nicht.

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