HSC mit fünfter Verbandsliga-Pleite in Serie

Wieder keine Punkte

Haltern - Der HSC Haltern-Sythen wartet im Jahr 2018 weiter auf den ersten Erfolg: Auch unter Neu-Trainer Gregor Spiekermann setzte es am Samstag die nächste Niederlage - es ist damit die Fünfte in Serie.

Es war das erste Spiel für HSC-Trainer Gegor Spiekermann in der Handball-Verbandsliga, für einen Sieg bei der HSC Plettenberg/Werdohl am Samstagabend reichte es aber nicht. "Eigentlich hätten wir einen Punkt verdient gehabt", sagte Hartmut Stein, Teammanager des HSC.

Verbandsliga

Plettenb./Werd. - HSC

Bis zum Schlusspfiff war es am Samstagabend ein enges und umkämpftes Duell. So wechselte die Führung in den ersten Minuten hin und her. Mal führte der HSC mit einem Treffer, mal die Gastgeber mit zwei Toren. Zwei Sekunden vor der Pause konnte Robin Hettrich dann zum 1:1 ausgleichen, allerdings gelang dem Werdohler Pierre Van der Hurk mit dem Halbzeitpfiff der Treffer zum 12:11.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein ähnliches Bild, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber: Nach 36 Minuten stand es 16:14, nach 41 Minuten 19:17.

"Dann haben wir uns aber wieder herangekämpft", sagt Stein. Durch drei Treffer in Folge lagen die Halterner zum ersten Mal in der zweiten Halbzeit in Führung. "Dann haben uns ein paar unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter aus der Bahn geworfen", sagte Stein, "teilweise standen wir mit drei Spielern auf dem Feld." Für sein Team hagelte es Zwei-Minuten-Strafen: Philipp Schrief und Lukas Schulte-Lünzum mussten innerhalb von 30 Sekunden Abstand auf der Bank Platz nehmen. Harald Scherer folgte rund anderthalb Minuten später - der HSC war zu dritt auf dem Spielfeld. Drei Minuten vor Schluss musste Philipp Wolak vom Feld.

Mit einem Tor führten die Gastgeber knapp vier Minuten vor Schluss, der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. "Die letzten anderthalb Minuten haben wir offensiv gedeckt", sagte Stein, "aber es hat nicht mehr funktioniert." Mit dem Schlusspfiff trafen die Gastgeber zum 28:26.

Niedergeschlagen

Stein zeigte sich enttäuscht: "Schade, dass es nicht funktioniert hat. Dabei waren die Jungs von Beginn an auf der Platte." Auch die Spieler seien nach der erneuten Niederlage niedergeschlagen gewesen. Doch der Teammanager blickt schon wieder nach vorne: Am Samstag wartet das Derby gegen den PSV Recklinghausen - der überraschend den Spitzenreiter aus Bommern schlagen konnte (23:19). Bis dahin "wollen wir in der Abwehr einige Dinge verbesser", sagt Stein, "und an unserer Trefferquote arbeiten. Auf jeden Fall stecken wir den Kopf nicht in den Sand."

Der HSC liegt nun auf Rang sieben in der Tabelle (15:17 Punkte), Plettenberg/Werdohl ist 13., punktgleich mit Recklinghausen auf Rang zwölf.

HSC: Robert, Feldmann - Scherer, Andersern 7, Hettrich 1, Schulte-Lünzum 2, Wolak 2, J. Schrief 7/3, Rauschel 2, P. Schrief, Strotmann, Kruth 4, H. Schrief 1

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