Fußball

ETuS Haltern und Concordia Flaesheim ziehen Bilanz

Concordia Flaesheim und der ETuS Haltern kämpften die gesamte Hinrunde mit Personalsorgen. Die einen steckten diese besser weg als die anderen.

Letzter Platz, fünf Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Das Fazit des Fußball-A-Kreisligisten ETuS Haltern fällt trotzdem nicht komplett negativ aus. Unter dem neuen Trainer Thomas Schaffrinna haben die Eisenbahner neuen Mut geschöpft, um das Blatt nach der Winterpause zu wenden.

"Ich kann nur zu den sechs Spielen was sagen, seit denen ich da bin", sagt Halterns Trainer Thomas Schaffrinna. Und obwohl seine Elf unter seiner Regie nur drei Punkte einfahren konnte, ist er nicht unzufrieden. "Unser erstes Ziel haben wir erreicht: Wir haben eine neue Aufbruchstimmung erzeugt."

Auch die Punktanzahl klinge schlechter, als die Leistungen waren. Gegen den Zweiten BW Wulfen kassierte Haltern in der 96. Minute den Ausgleich, bei der 3:4-Pleite gegen Holsterhausen führten die Eisenbahner zweimal. Gegen den Tabellensiebten TuS Velen reichte es zu einem 3:3. "Was uns noch ein wenig fehlt, ist das Spielglück", sagt Schaffrinna. "Aber es geht bergauf."

Um nach der Winterpause eine realistische Chance auf den Klassenerhalt zu haben, will der ETuS vor allem seinen Kader erweitern. "Wir kämpfen quasi jeden Spieltag mit Personalproblemen." Mit Christian Köllner (TuS Sinsen II) und Vasiliy Kamysnik (Sickingmühler SV) stehen schon zwei Neuzugänge fest. "Mit weiteren sind wir in Verhandlung", sagt Schaffrinna. Da fehle aber noch das Einverständnis der Vereine.

Flaesheim hatte akute Personalsorgen

Nachbar Concordia Flaesheim hat da schon ganz andere Sorgen. In der Parallelstaffel steht die Elf von Trainer Michael Onnebrink auf einem guten vierten Platz. Für viele ist das zu wenig bei der Qualität, die die Concordia auf den Platz bringen könnte. "Das kann ich nicht verstehen", sagt dagegen Trainer Onnebrink.

Seine Elf hatte die gesamte Hinrunde mit argen Personalproblemen zu kämpfen. Lucas Mann, Boris Lionti, Marius Klihs sind nur einige der Namen, die der Trainer ersetzen musste. Teilweise fehlten Flaesheim bis zu elf Spieler gleichzeitig. "Dafür, dass wir da noch mit 29 Punkten auf dem vierten Platz stehen, muss ich meiner Mannschaft ein Riesenkompliment aussprechen", lobt Onnebrink.

Zehn Punkte beträgt der Rückstand auf den ersten Platz. "Realisitsch gesehen, werden wir da nicht mehr angreifen können", sagt Onnebrink. "Aber einen Platz wollen wir nach Möglichkeit noch gutmachen." Das Minimalziel ist, mindestens genauso viele Punkte wie in der Hinrunde zu holen. "Wenn wir mehr als 55 Punkte haben, können wir mehr als zufrieden mit der Saison sein."

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